Ein Meisterwerk soll es geworden sein, das Sci-Fi Strategiespiel Sins of a Solar Empire aus dem Hause Stardock. Leider hat Europa davon wenig, denn noch immer haben die Entwickler aus den USA keinen Publisher aufgetan.

Derweil verkündet Brad Wardell von Stardock seine Ansicht zum Thema Software-Piraterie: Ich glaube nicht, dass man Piraterie als Hauptfaktor für den schlechten Verkauf gut gemachter Spiele anführen kann.", erklärt Wardell.

Ursächlich sei für ihn vor allem die Tatsache, dass Entwickler immer wieder für Hardcore-Gamer entwickelten: "Das ist verrückt, denn manch einer wäre schockiert zu erfahren, wie wenig Hardcore-Gamer es da draußen eigentlich gibt."

Sins of a Solar Empire hat sich in den USA bislang äußerst gut verkauft - und das, obwohl Stardock auf jegliche Art von Kopierschutz verzichtet hat. Bedeutend höher wären die Verkäufe allerdings, wenn sich endlich ein Publisher für Europa fände.

Denn wer kann es den dürstenden Strategie-Fans verübeln, wenn sie sich auf dunklen Kanälen nach einem Spiel umsehen, von dem sie so langsam befürchten müssen, dass sie es offiziell vielleicht niemals zu Gesicht bekommen werden...

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