Kommen wir zum harten Teil von SimCity, dem Ausbalancieren der Einkommensschichten.
Dies funktioniert am besten, wenn ihr von Vornherein ein Auge auf eure Einkommensschichten werft und immer seht, dass zur passenden Anwohnerschicht auch genügend Arbeitsplätze – bestehend aus Industrie und Gewerbe – präsent sind. Es dürfen weder zu wenige sein, weil sonst Arbeitslose auftauchen und irgendwann als Penner in euren Parks herumschleichen, und auch nicht zu viele, weil sonst Arbeitsplätze offenstehen.

Ihr werdet bemerken, dass ihr deutlich weniger Platz für Gewerbe benötigt als Industrie, da das Gewerbe gerne hohe Türme in die Stadt zieht. Sie müssen nur richtig platziert und für die richtige Einwohnerklasse attraktiv sein, damit die Anwohner sie erreichen. Somit solltet ihr euch gedachte Stadtteile anlegen. Ein „unteres Viertel“, ein „mittleres Viertel“ und ein „reiches Viertel“. Dort setzt ihr Parks und Schulen, die der Klasse entsprechen. Durch die genaue Einteilung in Stadtteile könnt ihr später genauer planen, wenn ihr das Angebot der Nachfrage anpassen müsst.

Das wird zwangsläufig der Fall sein, wenn ihr die hohe Einkommensklasse ins Boot holt. Die wollen anspruchsvolle Jobs und technische Fortschritte. Begleitet von platzfressenden Ministerien, Hochleistungsfabriken und mehr.

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Setzt am Anfang deutlich mehr Wohngebiete als alles andere und beobachtet in den Stadtstatistiken, wie viele Arbeitsplätze ungenutzt bleiben bzw. wie viele Arbeitslose es gibt. So habt ihr immer die Möglichkeit, feinfühlige Anpassungen zu machen, also neue Bauflächen freizugeben oder die Dichte eines Gebiets zu steigern.

Es gibt noch eine weitere Methode zur Anpassung, die ihr aber eher meiden solltet. Senkt notfalls die Dichte der Straßen bei Arbeitgebern , die zu viele Arbeitsplätze frei haben. Sie können dann nicht mehr so dichte Häuser bauen und müssen weniger Arbeitsplätze anbieten. Bei falscher Gewichtung gehen euch dabei auch Steuergelder flöten, also versucht lieber das Verhältnis ohne Straßenzwänge auszugleichen.

Lasst euch bei der Besiedlung Zeit, also lasst auch den Gebieten Zeit zur Entwicklung. Setzt ihr einen Park neben ein Gebiet, wird es meist sofort reagieren – etwa durch das Verdichten der Häuser. Die langfristigen Effekte der Schulen seht ihr aber nicht gleich. Das gilt etwa für den Bildungsstand. Der steigt erst, wenn die Schulen eine Anzahl von Sims unterrichtet haben.

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