Sim City ist eine kleine faszinierende Welt, in der ihr nicht nur theoretische Stadtplanung vollzieht, sondern auch die Bedürfnisse eurer Stadtbewohner verstehen lernt. Hier gibt es so viel zu tun, dass man sch schnell verfranseln kann. Mit unserem SimCity 2013 Guide passiert das nicht so schnell. Wir helfen euch, mehrere Metropolen zu bauen, sie zu koordinieren und am Ende ein Großprojekt auf die Beine zu stellen.

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Kapitel 1: Das richtige Gebiet für die richtige Stadt

Noch bevor nur ein einziger Stein in einer Stadt steht, gibt es einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Zuallererst solltet ihr euch Gedanken machen, was euer persönliches Ziel ist. Sim City lässt viele Spielweisen zu und setzt euch kein zwingendes Ziel. Dieser Guide ist allerdings dafür gedacht, euch die höchstmögliche Errungenschaft möglich zu machen, daher setzten wir hier vollkommen auf Maximierung: Wie bekommt ihr in kurzer Zeit viele Bewohner, viel Kohle und viele Ressourcen zusammen.

Sim City bietet mehrere Regionen an, die diverse Stadttypen und mehrere finale Großprojekte zulassen. Die Verwirklichung eines Großprojekts hängt vornehmlich von den Ressourcen ab, die in der entsprechenden Gegend zur Verfügung stehen. Etwa Öl, Erze, Kohle, Technologie und Besucherströme durch geförderten Tourismus.

Auch Recyclinghöfe spielen eine Rolle, da sie diverse Rohstoffe aus dem Alltagsmüll eurer Bewohner herausfiltern, darunter leichte und schwere Metalle wie auch Plastik. Ob ihr als Großprojekt einen Flughafen, eine Raketenbasis oder eine monströse Solaranlage baut, hängt also nicht ausschließlich von eurem Geschmack ab.

Wasserstand vs. Rohstoffe

Grundsätzlich solltet ihr eines beachten: Wo kein Fluss oder Meer ist, gibt es auch nur wenig Wasser. Dafür aber viel mehr Rohstoffe. Wer auf Erze, Öl und Kohle scharf ist, muss sich somit häufiger mit Wassermangel herumschlagen und umgekehrt. Ihr könnt zwar mehrere Städte eines großen Gebietes steuern und Handel veranlassen, aber das geht nur bei maximal vier zusammenhängenden Orten.

Bei den ganz großen Maps mögen bis zu 16 Städte Platz finden, aber auch hier geht es schlicht um mehrere Verbände von je vier Städten. So kann es durchaus sein, dass keine einzige Ortschaft eines rohstoffreichen Gebiets Wasser liefern kann, weil jede selbst damit haushalten muss.

Die Umgebungstypen sind mannigfaltig – es gibt also auch Gebiete, in denen ausgeglichene Rohstoffverhältnisse herrschen. In dem Fall macht meist die Topographie Probleme. Betrachtet bei eurer Auswahl Baufläche als Rohstoff, denn wo Flüsse und Hügel ihre Bahnen ziehen, könnt ihr nicht bauen.

Im Gegenteil, teure Brücken und ihre Instandhaltung ziehen euch auf Dauer das Steuergeld aus der Kasse. Andererseits helfen Hochebenen durch ihren Höhenunterschied manchmal beim Abgrenzen der Stadtgebiete – was wiederum bei der Wertsteigerung für Grundstücke behilflich ist.

Wind und Wetter spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Hohe Windstärken generieren viel Strom in Windkraftwerken, blasen die die Umweltverschmutzung des Industriegebiets aber auch weit in die Stadt hinein, wenn ihr deren Standpunkt falsch platziert. Daher ist es wichtig, noch vor dem Bau der ersten Straße zu wissen, wie euer Stadtgebiet aussieht.

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