Die negativen Meldungen rund um SimCity reißen nicht ab. Nun soll Electronic Arts laut einem Bericht Chinesen angeheuert haben, um positives Feedback zu streuen. Wie p4rgaming.com berichtet, würden Hunderte ihr Unwesen in Foren treiben.

SimCity - EA soll Spammer für positives Feedback angeheuert haben, Amazon stoppt digitale Verkäufe

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EA stellte sich den Release von SimCity mit Sicherheit deutlich positiver vor.
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Foren wie GameFAQs, IGN und NeoGAF hätten mit zahlreichen Nutzerregistrierungen zu kämpfen, weshalb sich einige Administratoren dazu entschieden haben sollen, die Registrierung vorerst zu sperren. Ein Großteil der IPs stamme dabei aus China, wobei jene User häufig positive und vor allem identische Posts zu SimCity abliefern.

Beispiele: "I like to think of this game as an MMO. You can only play MMOs online so I’m okay with this!", "Thank you EA for making sure our game will always be up to date!", "Don’t get a refund so soon, you should give EA another chance!".

Die Webseite will mit einem der Spammer ein kleines Interview geführt haben, in dem er bestätigte, von einem EA-Mitarbeiter angewiesen worden zu sein, derartige Posts durchzuführen. Insgesamt 780 Stücke habe er bereits geschrieben, für jeden einzelnen erhalte er 16 US-Cent.

Das wäre natürlich ein starkes Stück, ein EA-Sprecher habe das laut p4rgaming jedoch bereits dementiert. Dieser meinte, dass man sich niemals auf einen solch dünnen Pfad begeben würde und es ohnehin keinen Grund dafür gebe, da die Always-on-Komponente eine gute Sache sei.

Ob man das nun alles so glauben darf, wie es die Website schreibt, darüber darf gestritten werden.

Unterdessen stoppte Amazon US den Verkauf der digitalen Version von SimCity. Dort gibt man als Grund die aktuellen Probleme an, offenbar erhielt Amazon von EA eine entsprechend Anweisung.

Wer übrigens sein über Origin ausgegebenes Geld zurückhaben möchte, könnte unter Umständen auf einen hartnäckigen Mitarbeiter treffen, wie ein gepostetes Gespräch zeigt. Ein User veröffentlichte ein Gespräch mit einem EA-Mitarbeiter, der ihm sein Geld nicht zurückerstatten wollte, und verwies dabei auf die eigene Rückgabepolitik. Laut Community-Manager Marcel Hatam könne man aber natürlich sein Geld zurückerhalten.

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