Simcity zählt zu den absoluten Klassikern des Aufbaugenres und begeisterte in der Vergangenheit bereits mehrfach PC und Mac Spieler. Nun überrascht uns EA mit einer Nintendo DS Version, die euch dank Touchpen-Steuerung und dem bewährten Spielprinzip auch unterwegs Simcity-Flair beschert. Auf geht's zum Metropolenbau!

Für den Fall, dass euch Simcity bislang kein Begriff ist, hier eine kurze Einführung. Ziel des Spiels ist es, ein jungfräuliches Naturgebiet in eine sprießende Metropole zu verwandeln und euren Einwohnern gleichermaßen Luxus und Sicherheit zu bieten. Dazu konstruiert ihr auf dem gerasterten Gebiet Wohn-, Geschäfts- und Industriezonen, die sich fortan je nach Attraktivität des Standorts automatisch füllen. Zur Komplettierung der Infrastruktur gilt es zudem ein gut durchdachtes Straßen-, Schienen- und Stromnetz zu konstruieren, damit die Gebiete allesamt gut angebunden und versorgt sind. Die explizite Konstruktion von Wasser- und Stromwerken ist dazu ebenso erforderlich wie das Aufstellen von Strommasten.

Sicherheit und Luxus
Um zahlreiche, Steuern zahlende Bürger in eure Stadt zu locken gilt es, neben der Ansiedlung von Industriezweigen und der damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen, auch für die Sicherheit eurer Bürger zu sorgen. Dazu errichtet ihr Polizei- und Feuerwachen, Gefängnisse und Krankenhäuser.

Sim City DS - Virtuelle Spielwiese für Profi-Statthalter: Der Klassiker bringt's auch auf Nintendos Kleinstem

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Unten wird konstruiert und oben seht ihr das Ergebnis!
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Solche Einrichtungen sind insbesondere für die Bekämpfung der Naturkatastrophen wie Tornados, Erdbeben und Flächenbränden sinnvoll. Schulen, Bibliotheken und vieles mehr tragen neben Spaß- und Kultureinrichtungen wie beispielsweise Museen und Stadien ebenfalls zur Attraktivität eurer Stadt bei. Gerade zu Beginn empfiehlt es sich zudem, den Steuersatz sowohl für eure Bürger als auch für die ansässigen Unternehmen zunächst recht niedrig zu halten.

Mit der Umsetzung des beliebten Aufbauspiels für den Nintendo DS hat man sich bei Electronic Arts große Ziele gesetzt. Bei PC und Mac Spielern ist die Serie nicht nur aufgrund des ausgefeilten Gameplays sondern auch wegen der detaillierten Darstellung beliebt. Die entsprechende Portierung ist den Entwicklern jedoch größtenteils gut gelungen. Während ihr auf dem oberen Bildschirm die fertige Stadt aus einer isometrischen Perspektive bestaunen könnt, dient der untere Screen als Konstruktionsplan, auf dem ihr die farbig markierten Zonen der Metropole zu sehen bekommt und eure Stadt per Touchpen-Steuerung ausbauen könnt.

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Leichte Steuerungsprobleme
Grundsätzlich ist die Steuerung gut gelungen, wirkt jedoch teilweise ein wenig fummelig. Zwar sorgen zwei verschiedene Zoomstufen dafür, dass ihr für die exakte Platzierung von Gebäuden auch von der Vergrößerung Gebrauch machen könnt. Trotzdem kommt es immer wieder zu Fehlkonstruktionen.

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Tipps der freundlichen Beraterin sorgen dafür, dass ihr den Überblick behaltet.
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Besonders ärgerlich sind solche Abweichungen, wenn ihr gerade mit dem Abrissbagger unterwegs seid. Eine Unaufmerksamkeit, und schon werden angrenzende Gebäude unwiderruflich dem Erdboden gleich gemacht. Neben dem freien Endlosspiel, bei dem es schlichtweg darum geht eine möglichst gut funktionierende Stadt zu konstruieren, könnt ihr auch vorgegebene Aufgaben lösen oder das umfangreiche Tutorial spielen, das euch Schritt für Schritt mit dem recht komplexen Spiel vertraut macht. Störend ist, dass ihr insgesamt nur einen Speicherslot zur Verfügung habt und somit nicht mehrere Städte errichten könnt.