Während Shadowrun Returns in den Startlöchern steht, plant Entwickler Harebrained Schemes eine weitere Kickstarter-Kampagne. Kein Wunder, nahm man doch deutlich mehr als die ursprünglich veranschlagten 400.000 Dollar zu Shadowrun Returns ein.

Shadowrun Returns - Entwickler plant weitere Kickstarter-Kampagne

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Shadowrun Returns erscheint in der kommenden Woche.
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Executive Producer Mitch Gitelman findet in einem Gespräch mit GamesIndustry positive Worte über Kickstarter, vor allem weil die Plattform inzwischen so groß sei und man dort ein Publikum finden könne.

Auf der anderen Seite müsse man aber auch genügend Aufmerksamkeit erzeugen, um überhaupt aus der Masse hervorzustechen. Und man müsse sich gut vermarkten und eben Arbeit in diesen Bereich investieren. Er zeigt sich sehr angetan von dem Konzept, dass die Spieler ihre Unterstützung beisteuern und es den Indie-Entwicklern damit ermöglichen, ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Im Kern würde es zumindest bei der Entwicklung keine Unterschiede darin geben, ob man ein Spiel über Kickstarter oder eben für einen Publisher realisiere. Dennoch sei es anders, ob man nun ein Projekt unter einem Publisher im Geheimen entwickle und damit erst Monate vor dem Release an die Öffentlichkeit gehe oder ob man die Spieler schon von Beginn an an der Entwicklung teilhaben lässt.

Denn was er selbst bei vielen Kickstarter-Projekten erkennt, sind die Probleme während der Entwicklung. Das geschehe bei nahezu jedem Spiel, aber es wisse niemand von diesen Problemen, da in der Öffentlichkeit nicht viel darüber gesprochen werde.

Man könne das in etwa mit einer Wurst vergleichen: niemand möchte wissen, wie eine Wurst entsteht, sondern man wolle nur wissen, ob sie am Ende auch schmeckt.

Es bleibt spannend, was das Studios als nächstes plant.

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