Sex sells - auch auf dem Computer. Vor allem in Japan erfreuen sich Sexspiele einer unglaublichen Beliebtheit, denn der Spieler kann tun, was er in der Realität eben nicht tun kann, darf oder möchte. Doch Titel wie 'RapeLay', in denen der Spieler Frauen vergewaltigen muss, bewegen sich längst in den Bereichen absoluter Geschmacklosigkeit. Das finden auch die Vereinten Nationen und gehen zum Angriff auf Japans Regierung über.

Sex in Spielen - Vereinte Nationen rügen Japan

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Das Komitee der U.N. findet so gar keinen Gefallen an 'RapeLay'.
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Denn die Organisation hat jüngst ein Komitee gegründet, das sich mit der schlüpfrigen Software zu beschäftigen hat. Das Ergebnis: Man fordert Japan auf, die Verkäufe von zweifelhaften Videospielen und Cartoons zu verbieten.

Insbesondere sei man besorgt über die "Normalisierung sexueller Gewalt durch die Regierung, wie durch die Verbreitung von pornografischen Videospielen und Cartoons deutlich werde, die Vergewaltigung, Gruppenvergewaltigung, Stalking und sexuelle Belästigung von Frauen und Mädchen präsentierten."

Die Vereinten Nationen haben sich als Organisation der Sicherung des Weltfriedens, der Einhaltung des Völkerrechts, dem Schutz der Menschenrechte und der Förderung der internationalen Zusammenarbeit verschrieben.

Die aktuelle Rüge durch die Organisation hat zwar keine direkte rechtliche Relevanz, wiegt allerdings schwer und man darf gespannt sein, wie die japanische Regierung auf die Kritik reagiert.