Sensible Soccer 2006 (PC/Xbox Review)
von Andreas Müller

Spieler der älteren Generation erinnern sich bestimmt gerne an schnelle Sensible Soccer Matches am Amiga Heimcomputer. Betrachtet aus der Vogelperspektive, wurden 22

Minikicker über den Rasen gehetzt. Blitzschnelles Kurzpassspiel und spektakuläre Schlenzer in den Torwinkel waren an der Tagesordnung. Nun lässt Codemasters den Fußballhit wiederaufleben - wir testen, ob das Spiel noch immer soviel Spaß macht wie damals.

Sensible Soccer 2006 - Trailer 2Ein weiteres Video

Sensible Soccer 2006 - Uralt und kein bisschen müde: Rasanter Retrokick zum günstigen Preis!

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Nach über 10 Jahren betrachtet man Sensible Soccer aus einer völlig anderen Perspektive. Dies gilt glücklicherweise nicht für die Kameraeinstellung während des Spiels, denn die ist gleich geblieben. Der Spielumfang erscheint in Zeiten von FIFA und Pro Evolution Soccer jedoch stark reduziert obwohl exakt das geboten wird, was zu damaliger Zeit als sensationell galt. Sensible Soccer war seinerzeit eines der ersten Sportspiele bei dem die Feldspieler mit unterschiedlichen Eigenschaften aufliefen.

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Die Spielmodi die es erlaubten, neben Einzelmatches auch Ligen, internationale und nationale Turniere zu spielen und die große Auswahl an Vereins- und Nationalteams ließen kaum Wünsche offen. Damals wie heute muss das Spiel jedoch ohne Lizenz auskommen, weshalb die Namen von Teams und Spielern verfremdet wurden. Wer die nötige Geduld mitbringt, kann diesem Umstand mit Hilfe des Editors entgegen wirken.

Arcade-Kick
Wem Sensible Soccer kein Begriff ist der wird sich schwer tun, den Reiz des Spiels zu erkennen ohne es gespielt zu haben. Das Spielgeschehen wird aus der Vogelperspektive kontrolliert und die Steuerung wurde gegenüber dem Original kaum verändert. Der aktuell kontrollierte Spieler wird per Steuerkreuz oder Analogstick in die gewünschte Richtung gelenkt.

Zudem steht jeweils ein Knopf für Pass, Schuss und Turbo zur Verfügung. Die Härte eines Torschusses wird dadurch bestimmt, wie lange ihr die Schusstaste drückt. Per Steuerkreuz oder Analogstick dürft ihr beim Schuss sogar die Flugbahn bestimmen.

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Eine Bewegung in Schussrichtung sorgt für einen Flachschuss während die entgegengesetzte Richtung in einer hohen Flugbahn resultiert. Mit einer Links- beziehungsweise Rechtsbewegung gebt ihr dem Ball zudem Effet, wodurch sich spektakuläre Tore erzielen lassen.

Fingerspitzengefühl
Wer Fußballspiele wie EA Sports FIFA Serie oder Konamis Pro Evolution Soccer gewohnt ist, wird Features wie den Steilpass per Knopfdruck oder Dribblings vermissen. Sowohl Steilpässe als auch Flanken müsst ihr mit einem gut dosierten Druck auf die Schusstaste ausführen, was sehr viel Übung erfordert.Die gegnerischen Abwehrreihen lassen sich zudem kaum ausspielen, weil ihr keinerlei Tricks ausführen könnt. Um dennoch den Weg zum Tor zu finden, ist ein gutes Passspiel gefragt. Manche Spieler glänzen wenigstens durch Schnelligkeit womit ihr dem einen oder anderen Abwehrspieler davon laufen könnt.

Schusskontrolle
Damit Schüsse und Pässe präzise ausgeführt werden können, deutet ein kleiner permanenter Pfeil an eurem Spieler die aktuelle Richtung an. Wer per Analogstick spielt, kann die Orientierung des Kickers ganz exakt festlegen und somit zielsicher ins freie Eck schießen oder den freilaufenden Mitspieler bedienen. Der Einsatz der Turbotaste sollte übrigens gut dosiert sein.

Ein Konditionsbalken über dem Spieler zeigt den aktuellen Zustand an - pfeift der Rasenstar aus dem letzen Loch, solltet ihr dringend die Ersatzbank konsultieren. Eingewechselte Spieler bringen spürbar frischen Wind ins Spiel und laufen den ermüdeten Abwehrspielern locker davon.

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Ballkontrolle
Wer Sensible Soccer von früher kennt erinnert sich mit Sicherheit daran dass es stets recht schwer war, den Ball am Fuß zu halten. Wer extreme Haken geschlagen oder sich direkt um 180° gedreht hat, konnte mit einem Ballverlust rechnen. Hier hat man das Spielprinzip offensichtlich entschärft denn der Ball klebt geradezu am Fuß des ballführenden Spielers. Wer den Gegner vom Ball trennen möchte, muss zur Grätsche greifen die bei Sensible Soccer nur dann geahndet wird, wenn man von hinten grätscht oder nur den Spieler trifft. In solche Fällen greift der Schiedsrichter dann auch gerne zum farbigen Karton und stellt den Übeltäter notfalls vom Platz.

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Retrolook
Die Präsentation des Spiels ist eher durchschnittlich - die gewohnte Perspektive erfreut Nostalgiker und ermöglicht das Spielgefühl des Klassikers. In den Replays wird auch von anderen Perspektiven Gebrauch gemacht, was für mehr Spieldynamik sorgt. Torschüsse wirken dann noch spektakulärer und der witzige Look der Spieler mitsamt ihren überdimensionalen Köpfen, fällt deutlich mehr ins Auge.

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Alles in Allem bleibt die Präsentation aber unter ihren Möglichkeiten - die Tribünen sind mit groben 2D Zuschauern besetzt und das Bewegungsrepertoire der Kicker ist stark eingeschränkt. Negativ ist die Positionierung des Torhüters aufgefallen - bei Torschüssen "springt" der Torhüter gelegentlich von einer Position zur Anderen.

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Retrolook
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Alles in Allem bleibt die Präsentation aber unter ihren Möglichkeiten - die Tribünen sind mit groben 2D Zuschauern besetzt und das Bewegungsrepertoire der Kicker ist stark eingeschränkt. Negativ ist die Positionierung des Torhüters aufgefallen - bei Torschüssen "springt" der Torhüter gelegentlich von einer Position zur Anderen.