SEGA muss hohe Verluste für das letzte Fiskaljahr verbuchen. In einem Bericht des Unternehmens ist die Rede davon, dass im Vergleich zum Jahr zuvor mehr als 55 Millionen Dollar weniger eingenommen wurde. Grund dafür ist das sinkende Interesse an SEGA-Spielen auf dem Mobile-Markt.

Sollte Sega lieber an den Triple-A-Titeln festhalten?

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Die existenten Stützpfeilertitel verkaufen sich nun langsamer, da der Service über eine lange Zeit angeboten wurde, während die Konkurrenz auf dem japanischen Mobile-Markt immer größer wird“, heißt es in dem Finanzbericht von SEGA. „Das Unternehmen zielt darauf ab, die Gewinne durch die Vorstellung neue Titel im Fiskaljahr zu erhöhen. Wir erwarten jedoch nicht, dass diese für die Verlangsamung der existierenden Titel eine Kompensation bieten können. Die Gründe hierfür sind, dass die vorgestellten Titel später erscheinen und die Performance dieser Titel unter den Erwartungen lag.“

Sind größere Titel die Lösung?

SEGA muss Verluste verzeichnen.

Während die Mobile-Titel von SEGA unter dem Radar geflogen sind, waren es in den letzten Jahren die großen Konsolen- und PC-Titel, die den Publisher wieder zurück auf die Bildfläche gebracht haben. Titel wie Yakuza oder die Total War-Reihe oder kleinere Spiele wie Two Point Hospital könnten eher den Geschmack der Spieler treffen.