Häufig hört man im Falle des Scheiterns der Dreamcast auch den Satz: "Sie war einfach ihrer Zeit voraus." Dass da aber ganz andere Faktoren eine Rolle gespielt haben, machte nun nochmals SEGAs Tadashi Takezaki deutlich.

SEGA - SEGAs Tadashi Takezaki erklärt, warum die Dreamcast scheiterte

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Die Dreamcast war SEGAs letzte Konsole.
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Auf den Markt kam die Dreamcast 1998 und scheiterte vor allem wegen der hohen Kosten, die SEGA zu verbuchen hatte. Jede Dreamcast kostete SEGA Geld. Sony gehörte zur damaligen Zeit einem Team an, das den DVD-Standard entwickelte und somit eben ein eigenes System basierend darauf mitsamt eigenen Chips erschaffen konnte.

SEGA hingegen musste die Technik von externen Unternehmen einkaufen, weshalb die Kosten förmlich explodierten und an eine Preissenkung der Konsole erst gar nicht zu denken war. Und dann waren da natürlich noch die enttäuschenden Verkaufszahlen der Software - SEGA befand sich damit in einer Zwickmühle.

Dennoch musste SEGA den Preis der Konsole nach unten korrigieren, wodurch immer mehr Verluste eingefahren wurden. Dann versuchte man durch die Software-Verkäufe diese Verluste einzudämmen, doch die Spiele verkauften sich weiterhin nicht gerade rosig.

Parallel dazu hatte SEGA noch die Online-Funktionalität am Laufen, was zusätzliche Ressourcen kostete. Letztendlich kam all das zusammen, die Kosten wurden immer höher und SEGA musste sich vom Dreamcast-Geschäft verabschieden.

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