SEGA hat insgesamt 300 Mitarbeitern eine freiwillige Kündigung angeboten, wie das Unternehmen in einer Mitteilung verkündete.

SEGA - SEGA bietet 300 Mitarbeitern freiwillige Kündigung an

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Ein derartiger Schritt wird von Unternehmen dann genutzt, wenn Entlassungen bevorstehen und man die Zahl der später entlassenen Mitarbeiter reduzieren möchte. Damit die Mitarbeiter auf eine solche freiwillige Kündigung anspringen, schafft das Unternehmen meistens zusätzliche Anreize, was beispielsweise Geld sein kann.

Vor allem SEGA of America scheint es hart zu treffen, denn die US-Niederlassung soll von San Francisco nach Südkalifornien umziehen, wodurch zwischen Februar und März 120 Stellen wegfallen sollen. Wie es um SEGA Europe steht, bleibt noch unklar

Das Unternehmen will sich künftig vor allem auf Smartphone- und PC-Online-Gaming konzentrieren. Zu den kommenden Titeln gehören Total War: Attila, Total War: Arena, Total War Battles: Kingdoms, ein neuer Football Manager und Yakuza 5, welches ebenso im Westen veröffentlicht wird.

Die Einschnitte bei den Mitarbeitern und die Verlegung der US-Zulassung sollen keinen Einfluss auf die geplanten Projekte haben.

Erst Ende vergangenen Jahres wurden die Pläne bekannt, wonach SEGA mit einer eigenen Produktionsfirma Filme umsetzen möchte. Die Produktionsfirma hat beispielsweise die Rechte an Altered Beast, Streets of Rage, Shinobi, Rise of Nightmares, Crazy Taxi, Virtua Fighter und Golden Axe.