Sega hat bestätigt, dass man weitere Mitarbeiter entlassen hat und man sich zukünftig auch stärker auf den digitalen Bereich konzentrieren will. Erst kürzlich hat man die Schließung des Iron Man 2-Teams verkündet.

SEGA - 73 Mitarbeiter entlassen, Digitaler Vertrieb soll wachsen

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In San Francisco wurden 36 Mitarbeiter entlassen (entspricht 15% der Arbeitskräfte) und in London 37 (entspricht 10%). Mike Hayes, Präsident von Sega West erklärt, warum es dazu kam. So sind Sega of America und Sega Europe bisher als doppeltes Unternehmen geführt worden, das heißt, man hat sowohl auf den digitalen Bereich als auch auf den traditionellen Verkaufsweg geschaut.

Jetzt wurde beschlossen, dass das Büro in San Francisco sich um den digitalen Teil kümmern soll, während man sich in London auf die verpackten Waren konzentriert. Deshalb mussten die Geschäftsgruppen entsprechend sortiert und umorganisiert werden.

Der digitale Bereich ist natürlich sehr groß, worauf hat Sega also ein Auge geworfen? „Sega hat bereits einige tolle Dinge im digitalen Raum geschaffen und jetzt müssen wir uns überlegen, wie wir es weiterführen. Wir werden definitiv einen Blick auf mobile Applikationen wie das iPhone und iPad werfen und Spiele für das PSN und XBLA entwickeln. Wir hatten bereits gute Erfolge in diesen Bereichen.“ Auch Onlne-Plattformen wie Steam und Direct2Drive nehmen einen immer größer werdenden Anteil der gesamten Einnahmen ein.

Bisher hat man lediglich bekannte Marken neu aufleben lassen, wie Super Monkey Ball oder Sonic the Hedgehog 4. In den kommenden Monaten will Sega aber auch Neuheiten ankündigen, die nur digital erscheinen werden. Nicht zuletzt will man auch auf den wachsenden Markt der Facebook-Spiele einsteigen.