Search & Rescue 4 (PC-Test)
(von Martin Schnelle)

Vom Microsoft "Flight Simulator" mal abgesehen, gibt es am PC kaum Möglichkeiten, in die Lüfte abzuheben und dabei nicht ein krie-gerisches Ziel zu verfolgen. Entwickler InterActiveVision ermöglicht Ihnen, mit edlem Motiv zu starten: Sie fliegen einen Rettungshubschrauber und retten Menschen.

Wer hat schon nicht einmal Rettungsflieger im Einsatz gesehen und sich gedacht, wie muss jemand sein, um so einen Job zu machen? Natürlich gibt es da diverse Fernsehserien - in der Tat gibt es die ersten drei Teile dieser Spieleserie auch unter dem Namen "Medikopter 117" zu kaufen.

Das können Sie nun herausfinden, denn Sie starten eine Karriere als Pilot bei der US-Küstenwache. Sie fangen als einfacher Fähnrich an und können sich durch rund 100 Missionen zum Aircraft Commander emporarbeiten. Beförderungen hängen von der Anzahl Ihrer geflogenen Stunden und der Punktzahl ab, die Sie für Ihre Einsätze erhalten.

Sie wählen aber auch die Trainingsmissionen direkt an, ebenso freie Flüge durch die insgesamt zehn verschiedenen Gebiete, welche die Grafiker entworfen haben.

Das dynamische Trio
Je nach Ihrem persönlichen Geschmack wählen Sie einen von drei verschiedenen Helikoptern aus, mit dem Sie Menschen aus Kalamitäten retten. Klein aber fein ist der BK-117 C1, ein zweimotoriger Hubschrauber, der maximal 11 Personen befördern kann. Das Standardmodelle der US-Küstenwache steht ebenfalls zur Verfügung, nämlich der Eurocopter HH-65A "Dolphin".

Search & Rescue 4 - Abheben mal anders!

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Etwas größer geraten transportiert er 13 Personen über eine Distanz von 400 Meilen. Und der Klassiker SH-3 "Sea King" bietet Platz für 17 Personen; er wurde eigentlich für die US Navy zur U-Bootjagd konzipiert. Im Prinzip ist es egal, welches der drei Fluggeräte Sie auswählen, jeder kann alles und hat das erforderliche Personal wie Taucher und Sanitäter an Bord.

Realistisches Flugmodell
Das Flugmodell der Serie suchte schon immer seinesgleichen; weder der "Flight Simulator" noch "X-Plane" oder militärische Helikoptersimula-tionen kommen dort heran. Wer sich nicht gleich mit den unterschied-lichen Wechselwirkungen von Aufwinden, Heck- und Hauptrotor

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sowie die Propellerblattneigung herumärgern will, stellt das Flugmodell auf einfach. Dazu können Sie Abstürze deaktivieren und den Hubschrauber unkaputtbar machen.

Aber auch dann ist es nicht einfach, die Maschine längere Zeit ruhig über den zu rettenden Personen zu halten. Oft können sich die Personen nicht selbst helfen, und Sie müssen einen Sanitäter oder Taucher abseilen, der den Menschen hilft oder an der Trage und anderem Rettungsgerät befestigt.

Oft benötigen die Geretteten sofort medizinische Hilfe und müssen so-fort zum nächsten Hospital - wo die ganze Prozedur umgekehrt abläuft.Öde Grafik
Leider geben sich die Designer bei der Grafik bei weitem nicht so viel Mühe, denn zusätzlich zur geringen Sichtweite gibt es nur wenige Objekte in der Landschaft, das Niveau bewegt sich auf demjenigen des Endes der Neunziger Jahre. Dadurch ergeben sich aber auch recht geringe Hardware-Anforderungen.

Bäume, nicht missions-relevante Gebäude, irgendwelches Leben in der Landschaft - Fehlanzeige. Zuweilen laufen am Unfallort einzelne Personen durch die Gegend, auf den Straßen befindet sich mal ein verlorenes Auto - das wars.

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Öde Grafik
Leider geben sich die Designer bei der Grafik bei weitem nicht so viel Mühe, denn zusätzlich zur geringen Sichtweite gibt es nur wenige Objekte in der Landschaft, das Niveau bewegt sich auf demjenigen des Endes der Neunziger Jahre. Dadurch ergeben sich aber auch recht geringe Hardware-Anforderungen.

Bäume, nicht missions-relevante Gebäude, irgendwelches Leben in der Landschaft - Fehlanzeige. Zuweilen laufen am Unfallort einzelne Personen durch die Gegend, auf den Straßen befindet sich mal ein verlorenes Auto - das wars.