Bei Sony arbeitet man offenbar an einer Daten-Perücke namens Smartwig. Das Unternehmen beantragte ein entsprechendes Patent, wonach es sich dabei im Grunde um einen Computer unter Kunst- bzw. Pferde-, Yak-, oder Menschenhaar handelt.

Eingearbeitet sind diverse Computerchips, Sensoren, ein W-Lan-Modul und ein GPS-Empfänger. Sollten beispielsweise ein Anruf oder E-Mails eingehen, vibriert die Perücke. Aber auch beim Navigieren vibriert sie - dann jedoch in die Richtung, in die man sich bewegen soll. Vibriert sie also an der linken Seite, soll man nach links gehen.

Was sich im ersten Augenblick ziemlich kurios anhört, könnte letztendlich Menschen mit Sehbehinderung hilfreich sein. Sogar bei der Powerpoint-Präsentation soll die Perücke durch berührungsempfindliche Koteletten punkten.

"Auch wenn die Präsentation heute eines der wichtigsten Elemente in der modernen Wirtschaft ist, so änderte sich ihr Stil bislang nicht grundlegend. Das in diesem Patentantrag vorgeschlagene System könnte dies ändern. Während einer Präsentation kann der Nutzer beispielsweise vor- und zurückspringen, indem er die Koteletten drückt", heißt es in dem Patent.

Sony ist jedenfalls der Ansicht, dass ein derartiges Gerät eines Tages durchaus sehr populär und weitverbreitet sein kann.