Der bekannte Physiker und Astrophysiker Stephen Hawking stellte zusammen mit dem russischen Milliardär Tycoon Jurij Milner "Breakthrough Initiatives" vor, über die man sich auf die Suche nach außerirdischer Intelligenz begeben möchte.

Science-Fiction - 100 Mio. Dollar: Stephen Hawking will nach Aliens suchen

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Sind wir alleine oder nicht? Auf diese Frage sucht Jurij Milner zusammen mit Stephen Hawking als Berater eine Antwort.
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Milner steuert mehr als 100 Millionen US-Dollar bei, um innerhalb der kommenden zehn Jahre die Suche voranzutreiben. Wissenschaftler Dan Werthimer betont: "Das ist ungefähr fünfmal so viel Geld, wie momentan weltweit für die Suche nach außerirdischer Intelligenz ausgegeben wird."

Ein Teil des Geldes soll für die Forschungszeit an den großen Teleskopen verwendet werden, die mit einem 100-Watt-Laser einen Umkreis von 4,25 Lichtjahren erfassen können. Denn bislang durften die Mitarbeiter die Teleskope gerade einmal für einen oder zwei Tage pro Jahr nutzen. Ausgewertet werden sollen Radiosignale aus der Milchstraße und den 100 nächstgelegenen Galaxien.

Hawking hält Leben im Universum durchaus für möglich: "Sie könnten da sein, sie könnten nicht da sein. Wir wissen schon, wo es so viele organische Stoffe da draußen gibt, weshalb es wahrscheinlich ist, dass sie existieren." Wie er betont, sei es wichtig für die Menschheit zu wissen, ob sie alleine im Dunkeln ist.

Unterdessen soll das langjährige Projekt SETI@Home weiter vorangetrieben werden, mit dem Nutzer selbst durch ein Programm ihre Rechenpower zur Verfügung stellen können. Die Initiative will die gesammelten Daten veröffentlichen und neue Programme zur Analyse als Open Source zur Verfügung stellen. Die Software soll kompatibel mit weiteren Teleskopen sein.