Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass Scalebound, das Fantasy-Rollenspiel aus dem Hause Microsoft und Platinum Games, eingestellt wird. Nun spricht Xbox-Chef Phil Spencer in einem Interview darüber, was zum Scheitern des Projekts geführt hat. Für ihn hatte der Hype schon ein Eigenleben entwickelt, was nicht mehr zu stoppen war.

Scalebound - Laut Xbox-Chef am Hype gescheitert

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Scalebound konnte dem Hype nicht gerecht werden.
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"Meine Meinung ist, dass die Ankündigung von Scalebound vermutlich zu früh gemacht wurde", so Spencer im Interview. "Unsere Präsentation war einfach zu früh." Das hätte vor allem auf das Studio einen enormen Druck ausgeübt. Schließlich haben die Fans von Scalebound mit jeder Messe und jeder Präsentation mehr gewollt. Deshalb haben sich Microsoft und Platinum Games in einer Situation wiedergefunden, in der sie nie dem Hype der Fans hätten gerecht werden können. Dies führte schließlich zum Aus von Scalebound.

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Scalebound in ferner Zukunft?

Spencer betonte, dass beide Parteien aus dem Niedergang von Scalebound viel gelernt haben. Im Mai wurde ein Markenrechtseintrag zu Scalebound erneuert, was bedeutet, dass die Marke noch nicht komplett abgeschrieben ist. Mit einer Ankündigung brauchen wir aufgrund der bisherigen Ereignisse aber vermutlich nicht in den nächsten Jahren rechnen.

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