Es genügt schon ein kurzer Blick auf einige Screenshots von Saints Row: The Third, um zu erkennen, dass der Stil des Open-World-Titels einzigartig ist. Jason Rubin, der neue Präsident des Publishers THQ, hält manche Elemente des Spiels sogar für peinlich, wie er in einem Interview zugab.

Saints Row: The Third - Neuer Präsident findet es etwas peinlich

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Dieses Bild von Saints Row: The Third eignet sich gut, um die Extravaganz des Spiels zu veranschaulichen.
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Rubin würde sich nämlich einen etwas ernsteren Ansatz wünschen: "Warum kann es kein Red Dead Redemption oder The Elder Scrolls 5: Skyrim sein? Ich gucke mir den Titel an und sage: Wen interessiert es, was es ist und warum es so geworden ist? Von dem Team kann man etwas erwarten, was nicht peinlich ist." Damit wolle er jedoch nicht aussagen, dass das Team oder das Spiel an sich peinlich sei, sondern dass der Entwickler ein größeres Potenzial besitze.

Zudem meint Rubin nicht, dass innerhalb des Unternehmens kein Platz für ein Spiel mit einem violetten Dildo existiere. Allerdings müsse man einen derartigen Humor rechtzeitig in das Spiel integrieren.

Als Positiv-Beispiel, wo dieser Humor funktioniert, nennt er die TV-Serie South Park: "Es klappt bei South Park, aber ich bin mir nicht sicher, ob es überall funktioniert. Ich glaube nicht, dass (der Entwickler) Volition diesen Weg eingeschlagen hat, weil sie die Option dazu hatten, sondern weil dass Umfeld es sich gewünscht hat. Ich denke, ich kann da einiges ändern."

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