Die 'Saints Row'-Reihe begann als GTA-Klon und wandelte sich spätestens mit Saints Row: The Third zu einer abgedrehten Parodie. Mit dem vierten Teil dreht Entwickler Volition noch einmal auf und liefert eine Achterbahnfahrt, gespickt mit Superkräften und sogar einer Alien-Invasion. Doch das Spiel war ursprünglich sogar noch um einiges verrückter.

Saints Row 4 - Ursprüngliche Version war noch viel abgedrehter

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Verglichen mit den ursprünglichen Ideen wirken Superkräfte ja fast schon normal
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So sollte man eigentlich nicht den Präsidenten der Vereinigten Staaten spielen. "Wir wollten Stephen Colbert als den Präsidenten," so Creative Director Steve Jaros. "Ich habe grossartige Konzeptzeichnungen. Stephen Colbert hält die amerikanische Flagge auf einem Schlachtfeld hoch, seine Ärmel sind zerrissen und er hat ein Weißkopfseeadler-Tattoo. Das ist Steven Jr., es war krass, aber schließlich hieß es, 'scheiß drauf, du bist der Präsident. Warum sollte es jemand anders sein?'"

Stephen Colbert ist ein US-Komiker, bekannt für seine satirische Comedyshow The Colbert Report mit Fokus auf US-Politik, der unter anderem, wohl aus eher parodistischen Gründen versuchte, Senator zu werden.

So sollen die Elemente des 'Enter the Dominatrix'-Add-Ons, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht in Saints Row 4 geschafft haben, später in einem DLC nachgereicht werden, um zu zeigen, was hätte sein können.

Was es auch nicht in das fertige Spiel geschafft hat, waren unter anderem eine Rede zur Lage der Nation aus der Sicht von The Rock sowie die Schauspielerin Meryl Streep. "Ich wollte sie unbedingt für dieses Spiel. Da gibt es diese eine Rolle, ich werde nicht sagen, was sie hätte darstellen sollen, aber ich denke, was wir schlussendlich gemacht haben, ist ein viel besserer Witz."

Auf die Frage, ob es denn irgendwas gäbe, bei dem Volition "Nein" gesagt hätte, antwortet Jaros, "Wir hatten da eine Waffe, und ich verarsch dich nicht, die Affen mit Hammern herbeirufen konnte."

Auch gab es Drachen in Saints Row 4, die aber wieder herausgenommen wurden, weil das Konzept nicht aufging und es doch zuviel des Guten war. Angesichts von Waffen wie einer Dubstep-Gun, die Leute zum Tanzen bringt und einer Waffe, die, wie man im Trailer sehen kann, Leute aufbläst und zum Platzen bringt, ist der Verlust der Drachen doch ein verschmerzbarer.

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