Daniel Dumont ist als Game Director verantwortlich für die Qualität und alle Konsolen-spezifischen Anpassungen der Xbox360-Version von Sacred 2 Fallen Angel.

So, da bin ich wieder. Immer pünktlich vor Redaktionsschluss-Anfang werde ich darauf aufmerksam gemacht, dass noch ein Blog fehlt. Dabei bin ich doch gerade an ... upps, nun hätte ich fast was verraten, worüber ich nicht sprechen darf.

Aber egal, mich beschäftigt nämlich gerade noch eine andere Sache: Peter Molyneuxs Vortrag auf der GDC in San Francisco vor ein paar Wochen. Darin ging es um die Hot-Swapping-Funktion im Koop-Mode von Fable 2. Das wäre doch ein gelungener Moment, um das für Sacred 2 mal genauer zu erläutern.

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Kein Xbox LIVE-Button im Hauptmenü?

Ich behaupte immer, dass Sacred 2 das einfachste Hauptmenü eines Spiels mit Onlinefunktionalität bietet. Warum? Weil es nicht einfacher geht. Wenn man Sacred startet, landet man irgendwann im Hauptmenü und sieht den Charakter, mit dem man zuletzt gespielt hat. Wenn ich jetzt „Weiterspielen“ drücke, lande ich sofort im Spiel (ok, erst noch laden) und bin in der Kampagne an der Stelle, an der ich aufgehört habe.

Sacred 2 - Fallen Angel - Zu zweit geht alles besser: Daniel Dumont über den besten Multiplayer aller Zeiten.

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Ist der Boss zu stark, könnt ihr jederzeit einen Freund um Hilfe bitten.
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Da ich nur auf „Weiterspielen“ gedrückt habe, spiele ich natürlich alleine. Aber jetzt kommt’s: Nehmen wir an, mein Kumpel geht online und ich sehe das an der Bildschirmeinblendung. Dann kann ich ihn einladen und kurze Zeit später steht er neben mir und haut mit mir die bösen Monster platt (meine Xbox fungiert dann als Server und Client).

Dieses „Weiterspielen“ startet nämlich den ultra-flexiblen Mehrspielermodus mit einem Spieler, der aber generell Einladungen vorsieht (d. h. private Slots sind immer an). Einzige Bedingung: Man muss online sein, wenn man das Spiel startet.

Das geht bei Sacred aus 2 Gründen: Erstens, weil beim Starten eines Spiels automatisch auch ein Server gestartet wird (der bei nur einem Spieler natürlich nur lokal operiert). Zweitens, weil sich Sacred 2 bei jedem Gegnerspawn und beim Erzeugen von Loot automatisch an die Anzahl der Spieler anpasst.

Hot-Swapping ohne Ende

Das heißt, Mitspieler können jederzeit rein und raus. Und das nicht nur an einer Konsole, sondern auch über Xbox LIVE.

Sacred 2 - Fallen Angel - Zu zweit geht alles besser: Daniel Dumont über den besten Multiplayer aller Zeiten.

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Solche Biester sind dank Hot Swapping schnell gelegt.
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Natürlich behält jeder Mitspieler seine neu dazu gewonnenen Errungenschaften, wenn er ein Spiel verlässt. Beispiel: Ich zocke bei Stufe 20 im 5. Kapitel, mein Freund ruft mich an, ich solle ihm kurz bei einem Boss im Kapitel 7 helfen. Ich verlasse mein Spiel, gehe bei ihm rein, steige zwei Mal auf und erhalte den „Unglaublichen Prengel der Unvernunft“ (Anm.: Name geändert), gehe wieder raus und spiele alleine in Kapitel 5 mitsamt Stufe 22 und Prengel weiter.

Na, Herr Molyneux, was sagen Sie dazu?