Sacred 2 - Fallen Angel – Vorschau

PC | XBox 360

Zu Besuch bei Ascaron: Erstmals durften wir die Action-RPG-Hoffnung anspielen!

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von Matthias Grimm, 20. Februar 2008 14:00 Uhr

Zusammen ist man weniger allein

Die spektakuläre Optik mit ihrer Liebe zum Detail kommt nicht von ungefähr: Mit einem Produktionsbudget im deutlichen zweistelligen Millionen Bereich rangiert Sacred 2 in der Liste der teuersten deutschen Spiele-Entwicklungen knapp hinter Crysis auf Platz 2. Neben der epischen Einzelspieler-Kampagne floss ein Großteil der Kohle in den aufwändigen Mehrspieler-Modus: Dieser dürfte sich als richtungsweisend für das Genre herausstellen – nicht zuletzt, weil die althergebrachte Trennung zwischen Single- und Multiplayer-Part endültig aufgebrochen wird.

So haben Einzelkämpfer jederzeit die Möglichkeit, per simplem Mausklick in die Online-Lobby zu wechseln, wo sie Recken aus aller Welt in ihr Abenteuer einladen können. Wer sich also beispielsweise an einem besonders heftigen Boss die Zähne ausbeißt, kann sich entscheiden, ob er noch eine Weile weiter levelt, bis er dem Fiesling im Alleingang gewachsen ist, oder ob er sich per Internet Hilfe bei Freunden holt.

Screenshot zu: Zu Besuch bei Ascaron: Erstmals durften wir die Action-RPG-Hoffnung anspielen!Geniale Grafik: Der Shadow Warrior in Aktion.

Apropos Boss-Gegner: Davon wird es neun an der Zahl geben – eventuell noch den einen oder anderen mehr. Insgesamt sage und schreibe 200 Dungeons untertunneln die blühenden Landschaften von Ancaria. Eben erst entschieden: Für die Mounts soll es – genau wie bei den Charakteren – unterschiedliche Varianten geben, je nachdem ob sich der Spieler für die Licht- oder Schattenseite entscheidet.

Noch nicht hundertprozentig bestätigt ist dagegen das Rangsystem, das sich die Entwickler gerne von „Der Herr der Ringe Online“ abschauen möchten: Wer besonders emsig grindet, darf sich demnach mit Titeln wie „Orkschlächter“ oder „Spinnenfeind“ vor seinen Mitspielern brüsten. „Hoffentlich kriegen wir das noch umgesetzt“, meint Torsten Meier und läutet zum Abschied. Jan bekommt von uns noch ein paar Geschenke mit auf den Heimweg – dann machen er und seine Familie sich wieder zurück auf den Weg ins Real Life. Bis auf ein Wiedersehen im September – online in der Welt von Ancaria!