Dann ist endlich der große Moment gekommen: Erstmals darf jemand von außerhalb der Ascaron-Connection Hand an Sacred 2: Fallen Angel legen! Zu Beginn der Einzelspieler-Kampagne steht die Wahl zwischen sechs verschiedenen Klassen. Außerdem legt der Spieler seine Gesinnung fest: Ist er dem Licht zugewandt oder von schattigem Gemüt?
Als erster Spieler weltweit darf Jan die Welt von Sacred 2 bereisen.Im Gegensatz zu Spielen mit ähnlichem Moral-Feature wie „Knights of the Old Republic“ definiert sich der Charakter von Sacred nicht über sein Tun, sondern legt sich von Anfang an auf eine Zugehörigkeit fest. „Das ist wichtig, weil sich die Story je nach Einstellung unterschiedlich entwickelt“, erklärt uns Torsten Meier den Sinn hinter dieser Design-Entscheidung. Zu guter Letzt entscheidet sich der Spieler noch für eine der sechs Gottheiten von Ancaria – dann geht es los…
Wir beginnen im Startgebiet des Shadow Warrior und erhalten von einem Magier als erste Übungs-Quest den Auftrag, einige kleinere Aufnahmerituale zu bewältigen. Ein kurzer Kampf, eine Suche auf dem Friedhof – nichts Außergewöhnliches für ein Fantasy-Rollenspiel. Außergewöhnlich ist jedoch die Grafik, die wir bei unseren ersten Gehversuchen in der Welt des gefallen Engels bewundern dürfen: Feine Schatteneffekte malen eine schummrige Atmosphäre an die Wände der unterirdischen Gemäuer, an der Oberfläche zieht ein Hase eine Spur wogenden Grases beim Hoppeln durch die Wiese. „Wer genau hinsieht, wird die Rammler sogar ab und an bei dieser einen Beschäftigung beobachten können, für die sie berühmt-berüchtigt sind“, meint Torsten Meier.
von Deep Silver, AscaronGenre: RollenspielPC: 2.10.2008
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