Als das Hack n Slay-Rollenspiel Sacred 2 vor einem guten halben Jahr für PC veröffentlicht wurde, war die Welt für Ascaron noch scheinbar rosig. Das Game konnte gute Wertungen einheimsen, gamona vergab sogar satte 85 Prozent.
Mitten in die sich verzögernden Entwicklungsarbeiten kam dann jedoch im April der Schock der Insolvenzmeldung und damit für Konsoleros die bange Frage: Kommt es überhaupt noch? Die Antwort lautete bereits damals: Ja! Nun ist Sacred 2: Fallen Angel tatsächlich für Xbox 360 und PS3 erschienen und wir haben uns erneut in der Welt von Ancaria umgesehen.
Da sich David in seinem Sacred 2 PC-Test bereits ausgiebig mit Story und grundlegendem Spielaufbau beschäftigt hat und die Konsolen-Versionen diesbezüglich identisch sind, konzentrieren wir uns diesmal vor allem auf die Umsetzung von Steuerung, Interface und allen anderen Inhalten, die für die neuen Plattformen angepasst wurden. So bleibt etwa auch die Charaktergenerierung sehr kompakt und lässt euch die Auswahl für eine der sechs verfügbaren Klassen schnell abhaken.
Was im Vergleich zum PC natürlich sofort auffällt, ist die für Gamepads angepasste Steuerung der Spielfigur und die Kontrolle bzw. Anzeige des Interface. Scheinbar folgte man hier dem Konzept "So kompakt und intuitiv wie möglich", denn die meisten Action-Funktionen sind nicht nur selbsterklärend, sondern auch frei belegbar. Beim Transfer vom PC sind alle wichtigen Slots erhalten geblieben, verstecken sich jedoch oft in einer zweiten Ebene, die bequem mit beiden Triggertasten aufgerufen werden.
Das Konsolen-Interface ist sehr übersichtlich, bietet aber auch weniger Infos als die PC-Fassung.Trotzdem leidet der Überblick ein wenig und das gesamte Interface gibt euch auf den ersten Blick etwas weniger Informationen preis. Als Beispiel sei hier die Waffenauswahl herangezogen, für die man drei wertvolle Slots opfern muss. Diese Plätze fehlen dann eventuell für die Belegung von Kampffertigkeiten oder Kombos. Tränke oder die "Gottesgabe" feuert man wiederum sehr komfortabel via D-Pad ab, hierbei ist man jedoch andererseits auf drei Zaubertränke limitiert.
Umständlich ist bisweilen auch die Itemverwaltung. Hier erweist sich die kompakte Anzeige als Nachteil. Auch wenn oberflächliche Vergleiche der einzelnen Gegenstände möglich sind, vermisst man häufiger weitergehende Informationen, Gruppierungen, klare Strukturen, die Möglichkeit Lieblingsgegenstände gegen versehentlichen Verkauf abzusichern oder auch ein übersichtlicheres Handelsmenü (auch für Spieler untereinander!).
Als grobes Manko erweist sich spätestens an dieser Stelle die fast unleserliche Schriftart auf SDTVs: Itemwerte, Questtexte und Fertigkeitsbeschreibungen sind auf diesen Geräten kaum zu entziffern, was den Spielspaß in diesem Fall deutlich mindert. Davon abgesehen habt ihr eure Helden jedoch sehr gut im Griff. Die Kämpfe spielen sich sehr flüssig, die Benutzung platzsparender Kombos sei ausdrücklich empfohlen.
von Deep Silver, AscaronGenre: RollenspielPC: 2.10.2008
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
D2 ist supergeil, aber mittlerweile mehr als ausgelutscht. Ich freue mich auf D3, werde aber Sacred die Treue halten, das es auf seine eigene Weise auch super ist, und wie gesagt nicht nur plump versucht D2 zu kopieren!
D2 hingegen kann ich immer spielen, und spiele es eigentlich auch noch immer seit release - und es lässt mich dann erst wieder aus dem bann, sobald mein neuer char wieder eine anständige ausrüstung hat.
tja, schade eigentlich, aber grafik ist nun mal nicht alles, ebenso wenig quests/nebenquests.
Schwer zu sagen woran das liegt. Fakt ist das ich letztens wiedermal D2 installierte und losspielte und es sich nichts geändert hat. Es ist immernoch das beste was es in dem Genre jemals gab. Diablo2 spielt in seiner eigenen offenbar unerreichbaren Liga.
und hmmmmm anschließ ^^