Würdet ihr ein Brainstorming zum Thema Ungarn durchführen, wäre wahrscheinlich von Urlaub, schönen Frauen oder Gulasch die Rede. An das Action-Rollenspiel Sacred 2: Fallen Angel, die Fantasy-Metaller Blind Guardian oder das Motion-Capturing-Verfahren würde dagegen vermutlich kaum jemand denken - das wird sich jetzt ändern.
Im Herbst 2007 gab der deutsche Entwickler Ascaron eine ganz besondere Kooperation bekannt: Die Fantasy-Metal-Band Blind Guardian wird einen exklusiven Song für Sacred 2 schreiben und diesen „live“ im Spiel performen. Aber wie genau wird eigentlich eine Metal-Band in ein Computerspiel integriert? Wir sind als einziges deutsches Onlinemagazin für euch nach Budapest geflogen, wo die Band im Rahmen einer Motion-Capturing-Session in der virtuellen Welt verewigt worden ist…
Rollenspiel + Metal = Sacred 2
Dienstag, 22.04.2008: Während morgens in Berlin Regenwolken den Himmel verdunkeln, herrscht in Budapest strahlender Sonnenschein. Perfekte Voraussetzungen eigentlich für einen Urlaub, aber wir sind schließlich zum Arbeiten in der ungarischen Hauptstadt. Am ersten Tag geht es allerdings noch etwas ruhiger zu: PR-Manager Torsten Meier und Community-Coordinator Stefan Hinz demonstrieren den angereisten Mitgliedern der europäischen Presse zunächst einmal Sacred 2 in Form von drei Einzelpräsentationen.
"So ein ähnliches Gebäude gibt es auch in Sacred 2" erzählt Torsten, als wir am Parlament vorbeifahren.Blind Guardian selbst werden erst am nächsten Tag eintreffen. Bis dahin nutzen wir die Gelegenheit und fragen Torsten bei einem abendlichen Bier, wie denn eigentlich die Kooperation zustande gekommen ist. „Die Idee hatte unser Geschäftsführer Holger Flöttmann, der selbst großer Fan der Band ist“, erzählt er. „Und die Jungs bieten sich aufgrund ihrer musikalischen Ausrichtung ja auch geradezu an“.
In der Tat passen Blind Guardian gut ins Rollenspielkonzept. Wer die Band kennt, weiß, dass sie bereits seit 20 Jahren Fantasy-Metal spielen und sich ihre Texte dementsprechend häufig mit Themen aus der Fantasy-Literatur beschäftigen. Vor allem „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien wird oft von Sänger Hansi Kürsch aufgegriffen. Da liegt es natürlich nahe, auch mal einen Song über ein Rollenspiel zu schreiben.


























Aber ich finds gut, dass die in Sacred2 verewigt werden, dann hab ich auch nen Grund, mir das zu kaufen ^^
Der Schlagzeuger ist in meine rSmpythie-Skala grade um ein paar Stellen höher gerutscht. Kelten-Muster ftw!
War damals bei Gothic schon beinah vom Hocker gefallen als ein Buddler mich anschautze "Beeil dich In Extremo ist hier" und siehe da, die Jungs spielten "Herr Mannelig"