GDC-Blog, Part 1

“Die GDC und der Weg nach San Francisco“ oder „neue Erfahrungen, Teil 1”

Es begann am letzten Freitag. Die aktuelle Version für die Game Developers Conference eingepackt, Backups gebrannt, der Koffer in desolatem bis chaotischem Zustand und ich total fertig mit den Nerven…

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Keine guten Verhältnisse für einen Trip in die Staaten, aber wir sind nicht bei „Wünsch Dir was“, sondern bei „ So isses“. Die Nacht vorher konnte ich dann mal spontan nicht wirklich schlafen, da ich mich seelisch auf meinen (man glaubt es kaum) ersten Flug in meinem Leben vorbereiten musste.

Sacred 2 - Fallen Angel - California, here we come! Das Sacred-Team bricht auf zur GDC nach San Francisco.

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California, here we come! Buddy auf dem ersten Flug seines Lebens.
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Das wollte jedenfalls mein Unterbewusstsein …

Ja, Ihr habt richtig gelesen, ich war vorher noch nie in der Luft. Und dann gleich ein 16-Stunden-Trip nach San Francisco. Aber warum auch nicht… ?

Um fünf Uhr am Bahnhof in Aachen angekommen, begann meine Odyssee in Richtung der ersten Station, dem Kölner Hauptbahnhof. Nach einer Stunde mit einem ersten Latte Macchiato in der Hand ging es mit der Laune bergauf. Beim Kaffee-schlürfenden Wandern durch den Bahnhof entdeckte ich eine halbe Stunde vor Abfahrt zufällig, dass der mir angesagte Zug gar nicht fahren solle, laut Fahrplan.

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Geschafft! San Francisco bei Nacht.
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Ein kurzer Anruf bei meinem Kollegen Base (oder auch Sebastian Walter) klärte dann auf, warum es mir so komisch vorkam, dass auf dem für S-Bahnen reservierten Gleis 11 angeblich unser ICE halten sollte. Base teilte mir mit, dass ich doch besser zum Bahnhof Richtung Messe/Deutz wechseln sollte.

Aääääähmm… OK! Kurzer Anflug von Panik, schnell die S-Bahn genommen und schon war der richtige Bahnhof in zwei Minuten erreicht. Glück gehabt … Es kann doch nicht alles schief gehen …

Nach einer Stunde im Speisewagen und dem von Heiko (unserem Geschäftsführer) bereitgestellten Kaffee Nummer zwei kamen wir dann dank der ICE-Trasse bereits in Frankfurt am Flughafen an. Zum ersten Mal trug mich mein Weg dort also weiter als an den Check-In-Schalter und damit durch so einige Sicherheitskontrollen.

In der Maschine ging dann alles doch viel schneller, als ich das erwartet hatte. Schub, hoch, Triebwerke wieder auf ruhiger, und keine zehn Minuten später schlief ich ein.

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30 Unzen für ein Hallelujah: die Sacred-Jungs und das (zweit)beste Steak der Welt.
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Nach einigen abwechselnden Schlaf- und Wach-Phasen in Cincinatti zur Zwischenlandung angekommen, hatte Heiko nach nur einigen Minuten gleich das bisherige Highlight des Tages gefunden: eine Smokers’ Bar, das ultimative Licht am Horizont nach dem bis dato 10-stündigen Trip.

Mit flauem Magen dem Flugzeug entstiegen (laut Heiko aufgrund von Mangel flugtauglich machenden Alkohols) machten wir uns, zwei Margaritas und drei Lucky Strikes später, auf den letzten Teil unserer Reise nach San Francisco.

Die Schlafkrankheit holte mich untypischerweise ein zweites Mal ein, und ich versank einmal mehr im Land der Träume. Als ich irgendwann wieder wach wurde, bot sich mir ein großartiges Bild: Der Überflug des gegen 18:30 Uhr bereits in der Abendsonne versinkenden San Franciscos hinterließ einen großartigen Anblick. Und obwohl ich es von Fotos, Postern und wo sonst noch her kannte: Es war wirklich einmalig, dies einmal selbst live zu sehen.

Am Flughafen angekommen und das Gepäck zum dritten Mal in der Hand, erwarteten uns bereits zwei schicke schwarze Limousinen, die uns zu unserem Hotel brachten. Wie dekadent …

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Nicht mehr sonderlich steigerungsfähig: das Alfred's.
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Kurz frisch gemacht ging es weiter zum „Alfred’s“, das uns von Heiko bereits Wochen zuvor als „zweitbestes Steakhouse der Welt“ angepriesen wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Ja, das ist es! Für mich sogar Nummer eins und nicht mehr sonderlich steigerungsfähig, ohne Zweifel.

Ich weiß bis heute nicht, wie viel Gramm genau denn die auf der Karte ausgewiesenen 30 Unzen sind (und werde es aus ehrfürchtigem Respekt nicht nachschlagen!), aber immerhin haben zwei von uns drei Kriegern ihr Ziel erreicht.

Gegen 23 Uhr wieder am Hotel angekommen, waren wir auf jeden Fall alle froh, dass wir nach dem derben Trip endlich in die Horizontale wechseln konnten. Letzter Kommentar des Abends von Heiko war dann „bis morgen um halb neun, Ihr könnt ab spätestens fünf Uhr eh nicht mehr schlafen.“ Leicht grinsend hab ich ihn dann auf meine „Skills“, gute zwölf Stunden am Stück durchschlafen zu können, hingewiesen.
Und verdammt, der Radiowecker teilte mir nach endlosem Umdrehen um kurz vor halb sechs mit, dass ER Recht behalten sollte…

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Endlich! Zurück im Hotel. Bis nächste Woche zu Teil 2.
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Mehr gibt es in den nächsten Tagen. Dann klären wir auch die Fragen, wie man noch Jahrzehnte nach der Hippie-Zeit mit seinem Leben klar kommt, für 5 Marken-Jeans nur 200 Dollar bezahlt und dabei noch ein T-Shirt raushandelt und wie es mir/uns so in Chinatown ergangen ist.

Bis dann, Euer Buddy