Sechs Jahre lang stürzten die Nazis während des zweiten Weltkriegs eine Welt in Dunkelheit. Eine Dunkelheit, die die Pandemic Studios in ihrem neuen Stealth-Action-Titel Saboteur nun auf ihre ganz eigene Weise interpretieren.

Denn in dem jetzt von 'Game Informer' enthüllten Spiel wird dieses Gefühl der Angst, Ungewissheit und des Schreckens von den Entwicklern nicht weniger als zu einem visuellen Stilmittel erhoben. So zieht ihr zu Beginn von Saboteur in eine freie und offene Spielwelt ein, in der die Gewaltherrschaft der Nazis ihr bereits jede Form von Farbe endgültig entzogen zu haben scheint. Einzig und allein euer Handeln im Auftrag der französischen Resistance vermag es nun, den er- bzw. bedrückenden Vorhang aus Schwarz und Weiß zu lüften. Jede erfüllte Mission lässt dabei einen neuen Hoffnungsschimmer durchdringend aufleuchten und je mehr Farbe ihr bekennt, desto stärker fließt sie auch in die Umgebung zurück. Auf diesem Wege erstrahlen schließlich ehemals trostlose Orte wieder im alten, farbenfrohen Glanze, während der Einfluss der Nazis von ihnen und von der Bevölkerung abfällt wie ein böser Albtraum. Der daraus geschöpfte neue Lebensmut manifestiert sich nun wiederum in ein offeneres Aufbegehren und einen höheren Widerstand der Menschen gegen ihre Besatzer.

Bis 2008 werden sich die Spieler allerdings noch gedulden müssen, um zu erfahren, ob sich das durchaus spannend klingende Konzept auch im Echo auf den Action-Stealth-Titel niederschlägt. Schon etwas früher hingegen dürfte sich aber jedenfalls offenbaren, unter welchem Publisher und auf welchen Plattformen Saboteur denn nun genau die virtuelle Welt in eine neue Finsternis stürzen will.

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