Aus einem sehr langen Interview von Playground.ru mit Alexey Savchenko (PR Manager GSC Gameworld) sind hier jetzt wesentliche Infos aufgeführt. Eine komplette Übersetzung wäre natürlich schön, aber übertrieben. Einige Fragen sowie die Antworten darauf mögen zwar amüsant sein, sind aber gleichzeitig unbefriedigend. Nun denn:

  • Stalker ist zu 86.456 Prozent fertig :-)
  • Es wird vorab keine Demo geben (Arbeiten am Spiel gehen für GSC Gameworld vor)
  • Die DirectX 9 Version wird definitiv fertiggestellt
  • Ein Co-Op Modus wird intern heftig diskutiert und eventuell später durch ein Add-On spendiert (beten&hoffen)


  • Die Welt lebt unabhängig vom Spieler (Erlebnisse sind meist nicht gescripted und werden damit sehr individuell)
  • Kugeln, Granaten etc. unterliegen realer Physik und werden außerdem von Anomalien beeinflusst
  • Über 30 um- und aufrüstbare Waffen sind mit ausführlicher Beschreibung im Spiel verfügbar
  • Die Spielfigur kämpft ums Überleben; Wunden, Verstrahlung & Hunger sind Aspekte dieses Kampfes
  • Ein Stalker ist kein Superheld und muss umsichtig sein, um dem stets präsenten Tod Paroli zu bieten
  • Standorte diverser Händler gilt es zunächst zu entdecken
  • Das Tragen einer Gasmaske wird die Sicht nicht beeinflussen (gedämpfter Realismus zugunsten des Gameplays)
  • Sehr wahrscheinlich können die bisher 3 Multiplayer Mods (Artifact Hunt, Deathmatch, Team Deathmatch) auch solo mit Bots gespielt werden
  • Im Multiplayer wird es keine Fahrzeuge geben


  • Mit Glück und Achtsamkeit kann hinterhältig gehandelt werden, ohne den vielleicht guten Ruf zu verlieren
  • Es ist möglich, einem anderen Stalker (Computer) Beute und somit Quests abzujagen
  • In der Zone sind neben Viechern, Stalkern und dem russischen Militär andere internationale Organisationen anzutreffen
  • Die nicht-lineare Handlung ermöglicht verschiedene Ausgänge der Geschichte
  • Diese Geschichte muss nicht verfolgt werden, bereichert aber logischerweise das Erlebnis (Wer sie beendet, beendet auch das Spiel)
  • Einander unbekannte Stalker können sich spontan gegen Bedrohungen verbünden; feindliche Stalker natürlich nicht
  • Geschlafen wird in Fallout-Manier (Der Spieler wählt die Stunden und wacht auf, wenn Gefahr droht)
  • Schwimmen wird nicht möglich sein (ca. 40kg Ausrüstung sind dafür ein triftiger Grund, zudem gibt es nicht sehr viel Gelegenheit um zu planschen)
  • Es besteht zwar die Wahl zwischen Fraktionen, wir bleiben aber in jedem Fall ein Stalker


  • Klar unterlegene Gegner werden die Flucht dem Tod vorziehen
  • Im ganzen Spiel gibt es keine Frau
  • Die minimale Spielzeit wird 30-40 Stunden vereinnahmen; geduldige Forscher haben allerdings über 100 Stunden ihre Freude
  • So nett man auch ist, es gibt eine Reihe Figuren im Spiel, denen von dieser Freundlichkeit schlecht wird (soll heißen: Niemand wird sich mit allen menschlichen Figuren verstehen können)
  • Tote Körper verrotten
  • Auf einen Gegner zu springen bedeutet Schaden für ihn und je nach Situation auch für uns
  • Das Tagebuch wird automatisch aktualisiert
  • Der Stalker wird nicht altern und nicht kochen

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