Alpha-Special:
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl
(von Robert Zelder)

Einer der heiß begehrtesten Ego-Shooter überhaupt kommt noch dieses Jahr auf den Markt und wir hatten die Möglichkeit auf einer exklusiven Vorstellung die Alpha Version des Spiels zu zocken.

Im Keller eines Internetcafes in Köln wurden wir empfangen. Zuerst führte man uns in einen kleineren Raum mit Stehtischen und einer Menge Stalker-Postern an den Wänden - leider waren weder Fotos von den Räumlichkeiten, noch von dem Spiel selbst erlaubt - wo wir uns die Zeit

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mit Cola und Bier trinken vertreiben mussten, denn anscheinend gab es ein paar kleinere technische Probleme. So fing die Präsentation von »Stalker« mit über einer Stunde Verspätung an, doch wen stört das schon wirklich! Die Tür zum Nebenraum wurde geöffnet und endlich dürften wir den Vorführraum betreten, der mit drei großen Leinwänden und 16 Alienware High End Rechner bestückt war. Vor der Einleitung der Präsentation durch THQ PR-Chef »Raoul Birkhold« hatten wir gerade noch genug Zeit, vor den Rechnern Platz zu nehmen und die Presse CDs zu bestaunen, die für uns bereit gelegt waren. »Oleg Yavorsky«, Chefentwickler von Stalker, zeigte uns zuallererst den neuen Trailer (im gamona Downloadbereich zu finden!), in dem spektakuläre Feuergefechte zu bewundern sind.

Danach zeigte er uns noch den Anfang einer Reportage über Tschernobyl, wie es zur Katastrophe gekommen ist und was danach gegen sie unternommen wurde. Zum Glück zeigte er nur den Anfang, denn der Vorfall »Tschernobyl« ist wahrlich

S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Alpha-Bericht

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harter Tobak. Ausserdem wollten wir ja umso mehr über Stalker in Erfahrung bringen. So startete Oleg dann auch gleich nach der Reportage das Game, um uns anhand des Spieles dessen zahlreiche Funktionen zu erklären. Nach relativ kurzer Zeit war auch das überstanden (wir waren ungeduldig!) und wir durften die Bildschirme anschalten und Stalker starten. Das Spiel beginnt in einem einfachen Haus und ein stark verwundeter »Stalker« erklärt uns, dass wir einen Dealer finden müssen, um diesem ein Artefakt abzujagen. Alles klar! Schnell noch die AK-47 mit Granatenwerfer und die Munition einsammeln und es kann losgehen. Kaum haben wir das Haus verlassen

Packshot zu S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of ChernobylS.T.A.L.K.E.R.: Shadow of ChernobylErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

greift uns auch schon ein mutierter Hund an. Gar nicht so leicht zu töten, springt er uns doch aus sehr kurzer Entfernung an. Nicht jeder Hund verhält sich gleich, so kann es gut vorkommen, das auch mal einer Reißaus nimmt und später im Rudel zurückkehrt. Ein Blick auf die Karte verrät uns, wo sich der Dealer befindet. Auf dem Weg zum Dealer muss man eine Brücke überqueren, auf der man zum erstenmal den Granatenwerfer der AK-47 ausprobieren kann. Ich nehme ein paar Blechtonnen ins Visier und schieße. Die Explosion sieht genial aus und die Physik-Engine rechnet korrekt. Die Tonnen wirbeln durch die Luft und drehen sich dabei...cool! Als ich mich dem Stalker nähere fängt er wie von Sinnen an auf mich zu schießen, doch schnell ist er erlegt und das Artefakt geht in meinen Besitz über. Oleg erklärt uns, das man auch Pech haben kann, so kann es z.B. vorkommen, das mutierte Hunde den Stalker vor dem Spieler umbringen und das Artefakt an sich nehmen. Dann kann man sich auf die Suche nach dem bösen bösen Hund machen. Mit dem Artefakt in der Tasche mache ich mich auf den Weg zum Dealer, wo ich es abliefern soll. Plötzlich nehme ich ein leises Geräusch wahr, welches ich fast wegen der etwas lauten Hintergrundmusik überhört hätte. Mein Detektor hat ausgeschlagen, was bedeutet, dass sich in unmittelbarer Nähe eine Anomalie (eine Todeszone, hervorgerufen durch das Kernkraftwerkunglück, in der sich die Sicht und die Schwerkraft ändert) befinden muss. Abrupt bleibe ich stehen und beginne Schrauben zu werfen, um die Anomalie genauer ausfindig zu machen. Die Schraube ändert nämlich ihre Flugbahn oder es gibt einen lauten Knall, wenn sie auf die Anomalie trifft.

Das Geräusch des Detektors ignorieren sollte man nicht. Man kann zwar Glück haben und an der Anomalie vorbei laufen, aber meist endet es im Tod. Ich werfe also noch ein paar Schrauben, bis ich die Anomalie genau ausfindig gemacht habe und umlaufe sie dann.In der Nähe des zweiten Dealers befindet sich ein kleiner See, dem ich einen Besuch abstatte. Das Wasser sieht wirklich fantastisch aus und die Spiegelungen sind perfekt. Überhaupt muss ich sagen, das die Grafik von Stalker ziemlich überzeugend wirkt. Es war zwar erst die Alphaversion zue sehen, aber Grafikfehler oder Unstimmigkeiten habe ich keine entdeckt. Selbst beim Heranzoomen auf Schilf, Gesichter oder Hundefell pixelt nichts auf oder wird unscharf, alle Einzelheiten sind sehr gut erkennbar.

Ein Hund hat wohl meine Fährte gerochen und versucht mich anzugreifen. Pech für ihn, dass ich im Wasser stehe, denn da traut er sich nicht rein, haha! So bleibt er am Rand stehen und knurrt mich böse an. Mir bleibt genug Zeit genau zu zielen und ihn in die ewigen Hunde...äh Jagdgründe zu schicken. Jetzt gehts weiter zum Dealer, schließlich möchte ich den guten Mann nicht so lange warten lassen. Durch eine kleine Luke im Boden erreiche ich sein Quartier. Und übergebe ihm das Artefakt über ein praktisch und einfachzu bedienendes Tradefenster. Als Abschiedsgeschenk für den Dealer hatte ich mir zwei Granaten aufgehoben, doch obwohl man diese auf ihn abfeuern kann, denkt er gar nicht daran zu sterben. Auch ok. Die erste Aufgabe war also erfüllt und weitere durften wir leider nicht angehen. Blieb also nur die Erforschung der Welt. Ich kehre zurück in die zerstörte Stadt und lasse mich von zwei herbeirasenden Hunden umbringen, um zu sehen was passiert. Ein wenig geschmacklos: nach einiger Zeit, fangen die Hunde doch tatsächlich an, mich aufzufressen! Oleg erklärte uns, das jedes Tier essen muss, wie die Stalker eben auch. Hrmpf.

Aus diesem Grund verschwinden übrigens die Leichen auch nicht, da sonst die Nahrungskette unterbrochen würde. Es kann vorkommen, dass Hunde einen nicht komplett verspeisen, sondern etwas übrig lassen und später wiederkehren, wenn sie erneut Hunger verspüren.

Ich laufe zurück in das Haus, wo ich einmal gestartet bin und gehe die Treppe nach oben. Auf dem ersten Absatz steht eine brennende Tonne und ich kann den dynamischen Schatten meines Stalker gut erkennen. Wenn es Nacht ist und keinen Lichtquelle in der Nähe, ist man gezwungen seine Taschenlampe

einzuschalten. Ansonsten sieht man gar nichts. Absolut gespenstisch, wenn man dann aus heiterem Himmel angegriffen wird, weil das Monster vom Schein der Taschenlampe nicht erfasst wurde.

Im Gespräch mit Raoul haben wir erfahren, dass auch dem Multiplayer viel Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Ich laufe zurück in das Haus, wo ich einmal gestartet bin und gehe die Treppe nach oben. Auf dem ersten Absatz steht eine brennende Tonne und ich kann den dynamischen Schatten meines Stalker gut erkennen. Wenn es Nacht ist und keinen Lichtquelle in der Nähe, ist man gezwungen seine Taschenlampe

einzuschalten. Ansonsten sieht man gar nichts. Absolut gespenstisch, wenn man dann aus heiterem Himmel angegriffen wird, weil das Monster vom Schein der Taschenlampe nicht erfasst wurde.

Im Gespräch mit Raoul haben wir erfahren, dass auch dem Multiplayer viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. So wird auf jeden Fall »Deathmatch« und »Capture the Flag« im Spiel integriert sein, weitere Spielmodi sind noch in der Entwicklung. Ob die Obergrenze bei 16 oder 32 Spielern liegen wird ist noch nicht entschieden. Außerdem ist eine eigene Liga geplant, die einen zusätzlichen Ansporn für die Clans und Einzelspieler darstellt. Alles in allem hat Stalker ziemlich viel Spaß gemacht, auch wenn die Möglichkeiten in der von uns getesteten Version noch beschränkt waren. So konnte ich z.B. noch nicht die Vögel, die ich vom Himmel geschossen habe, verspeisen, har har. Die Atmosphäre im Spiel ist klasse und alles wirkt sehr realistisch. Sicher kein Zufall, denn die Maps sind teilweise echten Schauplätzen nachgebaut. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, Stalker auch einmal kostenlos anzutesten (zum Spielen benötigt ihr mindestens 1,2 GHz, eine GForce 3 und 256MB Ram), dann müsst ihr euch bis nach dem Release gedulden, denn erst dann erscheint eine Demo-Version.

Vorher findet natürlich noch ein öffentlicher Betatest statt, bei dem ihr mitmachen könnt. Wir halten euch auf gamona.de natürlich auf dem Laufenden. Ein genauer Release Termin steht noch nicht fest.

Wir bedanken uns bei THQ für die Einladung und die nette Bewirtung.