Eine Meldung aus der Ukraine sorgt derzeit für Furore. S.T.A.L.K.E.R. 2 ist zwar noch immer in einem frühen Entwicklungsstadium, der Kopierschutz steht aber bereits fest: eine dauerhafte Internetverbindung.

S.T.A.L.K.E.R. 2 - Soll dauerhafte Internetverbindung benötigen

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Ohne Internetverbindung wird man nicht sehr weit kommen (Screenshot aus Call of Pripyat)
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Die Webseite KP.ua führte eine Interview mit Sergey Grigorovich, dem Studio Director vom Entwickler GSC Game World. Darin kam die Frage nach dem Kopierschutz auf, der ganz dem Beispiel von Ubisofts DRM folgen wird.

„Schutz vor Raubkopien? Teile des Inhalts werden auf einem Server untergebracht sein und heruntergeladen, wenn das Spiel voranschreitet. Eine dauerhafte Internetverbindung wird benötigt. Textinformationen, Code und Quests werden über diese Verbindung geladen“, so Grivorovich.

„Software-Piraterie ist ein Problem für uns, das wir zu bekämpfen versuchen, allerdings in einem angemessenen Rahmen. Wenn sich Leute keine lizenzierte Version leisten können, ist das zu unserem Vorteil wenn sie eine Raubkopie herunterladen und anschließend eine Lizenz kaufen wollen.“

Das bedeutet vermutlich, dass auch eine illegale Version von S.T.A.L.K.E.R. 2 zu einem gewissen Grad spielbar ist, um einen kleinen Einblick zu gewähren und zum tatsächlichen Kauf anzuregen.

Weiter meint Grivorovich: „In der Ukraine gibt es verschiedene Produkte, die die Leute so sehr lieben, dass sie sie schon aus Prinzip kaufen. Wir wollen genau ein solches Produkt erschaffen.“

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