Mit einem Free2Play-Spiel zur S.T.A.L.K.E.R.-Reihe wollte das damalige Team von GSC Game World die Entwicklung von S.T.A.L.K.E.R. 2 noch retten. Allerdings konnten sie sich die Rechte an der Marke nicht sichern.

S.T.A.L.K.E.R. 2 - Mit einem Free2Play-Ableger sollte das Projekt noch gerettet werden

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Wie es mit der S.T.A.L.K.E.R.-Marke weitergeht, bleibt unklar.
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Oleg Yavorsky, der nun bei Vostok Games an Survarium arbeitet, erzählt in einem Interview, wie es mit GSC Game World zu Ende ging. Nachdem S.T.A.L.K.E.R. 2 Ende 2011 auf Eis gelegt und das Studio geschlossen wurde, versuchten die Mitarbeiter zusammenzubleiben und Geldmittel für die Weiterentwicklung zu sichern.

Es begannen Gespräche mit Investoren und Publishern, die sich aufgrund der Größe des Projekts für die Entscheidung aber mehr Zeit nehmen wollten. Da das Team Gefahr lief auseinanderzufallen, sollte ein kleineres und günstigeres Projekt her. Zu diesem Zeitpunkt dachte man über ein Free2Play-Spiel nach, das S.T.A.L.K.E.R.-Online getauft und den Geldgebern unterbreitet wurde.

Die Verhandlungen dafür seien besser gelaufen, allerdings wurde im Februar schließlich klar, dass man die Rechte an der S.T.A.L.K.E.R.-Marke nicht bekommen würde. Doch kurz vor dem endgültigen Aus stellte sich die Investmentgesellschaft Vostok Ventures vor, die Interesse am IT-Bereich zeigte. Ihnen sei die Situation schnell bewusst geworden und in nur zwei Wochen wurde eine Vereinbarung erreicht.

Es entstand das neue Studio Vostok Games, das nun am FreePlay-MMOFPS Survarium arbeitet. Was S.T.A.L.K.E.R 2 angeht, so hätte die Entwicklung noch mindestens zwei Jahre verschlungen, erklärt Yovorsky.

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