Die Reaktionen zum auf der E3 näher vorgestellten 'Xbox One'-Exklusivspiel Ryse fielen eher negativ aus, handelt es sich dabei doch um einen hauptsächlich durch Quicktime-Events gesteuerten Titel.

Ryse - Son of Rome - Spielt sich von ganz allein - ohne Controller und ohne Spieler

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Wer will ein Spiel, in dem er nichts tun muss?
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Mark Serrels von Kotaku legte Hand an Ryse auf der E3 an, wo ihm auffiel, dass sich Cryteks ehemaliger Kinect-Titel quasi von selbst spielt. Dabei ist es anscheinend völlig egal, ob man überhaupt einen Button drückt bzw. welchen man betätigt - die Quicktime-Events werden trotzdem ausgeführt.

Crytek habe auf Nachfrage das Ganze bestätigt und schloss damit einen Bug aus. Es sei eine bewusste Design-Entscheidung, da man nicht wolle, dass sich der Spieler frustriert fühle.

Da bleibt natürlich die Frage, ob das überhaupt noch als Spiel durchgehen kann. Zwar leben auch andere Spiele von Quicktime-Events, darunter etwa Heavy Rain, aber hier spielt man noch selbst. Bei Ryse jedoch muss man keinen Button drücken, sondern es wird dem Spieler sozusagen nur vorgegaukelt, er müsse etwas tun. Einzig mehr Erfahrungspunkte solle man erhalten, wenn man die Buttons zur richtigen Zeit drücke.

Was sagt ihr zu dem Ganzen? Ist es euch egal, solange die Präsentation und die Story stimmt? Oder geht die Spieleentwicklung hier in eine völlig falsche Richtung?

Ryse - Son of Rome ist für Xbox One und seit dem 10. Oktober 2014 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.