Eines muss man den Spieleherstellern lassen: Wenn die Namensvergabe für eines ihrer Babys ansteht, beweisen sie jede Menge Einfallsreichtum. Vor allem dann, wenn es um „punktierte“ Wortungetüme wie R.U.S.E. geht. Nicht ganz so kreativ zeigt sich der französische Entwickler Eugen Systems bei der Hintergrundgeschichte seines Echtzeitstrategiespiels, die uns mal wieder als Nazi-Schreck in den Zweiten Weltkrieg verfrachtet.
Ein forderndes Strategiespiel voller taktischer Winkelzüge und Listigkeiten, das sich keiner entgehen lassen sollte. FazitDavon sollten sich Genre-Fans jedoch keinesfalls abschrecken lassen, wenn sie nicht gerade eine fordernde Strategieperle verpassen möchten. Vom ersten Moment an versprüht R.U.S.E., ungeachtet der ausgelutschten und vorhersehbaren Handlung, eine enorme Anziehungskraft, einen hohen Motivationsfaktor.
Verantwortlich dafür ist die tadellose Zugänglichkeit, die trotz enormer Spieltiefe ein hohes Maß an Übersichtlich- und Spielbarkeit gewährleistet. Arten Mehrfrontengefechte bei ähnlichen Strategiespielen häufig in ein unübersichtliches Tohuwabohu aus, genügt hier ein kurzer Dreh am Mausrad, um das Geschehen hervorragend überblicken und entsprechend schnelle strategische Entscheidungen treffen zu können.
In den Zwischensequenzen wird die vorhersehbare Geschichte solide, aber ohne Höhepunkte erzählt.Der in beide Richtungen hohe Zoomfaktor erlaubt euch nicht nur, alle Einheiten aus nächster Nähe mit vielen Details zu bewundern. Umgekehrt lässt sich die Perspektive auch dermaßen weit herausziehen, dass das Schlachtfeld als grandiose Panorama-Taktikkarte auf einem überdimensionalen Tisch erscheint. Mitsamt der Anzeige strategisch wichtiger Punkte und natürlich aller Einheiten, deren Anhäufungen den Chips beim Pokern ähneln: Je mehr Panzer- oder Infanterieeinheiten an einem Ort versammelt sind oder durch die Gegend fahren beziehungsweise laufen, desto höher die farbigen Stapel.
Doch es genügt bei weitem nicht, einfach nur die meisten Panzer, Jagdbomber oder Fallschirmjäger zu rekrutieren und diese gegen die feindlichen Stellungen rushen zu lassen. Wer auf diese althergebrachte Weise seine Truppen in die Schlacht schickt, wird ein Waterloo von napoleonischen Ausmaßen erleben. R.U.S.E. baut zwar auf das Stein-Schere-Papier-Prinzip beim Kampf der diversen Einheitentypen, doch vielerlei geschickte Spielfeatures sorgen für entscheidende Eingriffe in das Spielsystem, die taktische Überlegungen beim Einsatz der militärischen Einheiten unabdingbar machen.
von UbisoftGenre: Rundenbasierte Strategie, StrategiePC, PS3, XBox 360: 16.9.2010Offizielle WebseiteFreigegeben ab 12 Jahren
Max Payne 3PS3, XBox 360: 18.5.2012
Risen 2: Dark WatersPC: 27.4.2012
Lollipop ChainsawXBox 360, PS3: 13.6.2012 Video ansehen
The Elder Scrolls 5: Skyrim
Diablo 3 KomplettlösungKomplettlösung: Alle Quests, Klassenguides, Tipps
Diablo 3 TestJetzt endlich: unser finaler Test mit Wertung
Risen 2: Dark Waters KomplettlösungMit der Komplettlösung die Meere befreienMit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2012, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Für Kriegsspiele ja, aber wer zeitnahe RTS machen will hat entweder ein Fantasy Szenario oder ersten/zweiten Weltkrieg. Tarnen und täuschen sowie strategische Kriegsführung mit Dschingis Khan ist nicht gerade leicht vorstellbar, aber man hätte sicher auch ein nettes Spiel damit machen können, ein ganz anderes halt.
Ich persönlich denke auch nicht, dass das Setting hier falsch gewählt wurde obwohl ein Fantasy Szenario auch funktioniert hätte, aber die Story ist auch eher nicht die stärke von Ruse :)
Das ist ein Contrapunkt, weil das setting maximal ausgelutscht ist und unglaublich einfallslos ist. Wie wäre es mal mit 1. Weltkrieg? Oder der amerikanische Bürgerkrieg. Der aufstieg des heiligen römischen reiches deutscher nation. Frankreichs aufstieg. Die Vereinigung Chinas. Der Aufstieg von Dschingis Khan (garantiert falschgeschrieben...). Die punischen kriege.
Es gibt mehr als nur ein mögliches setting für kriegsspiele.
Wirklich schön ist, dass der Tiefgang bei Ruse nicht einfach nur aus Schere, Stein, Papier - bekannt aus anderen RTS - zusammengesetzt ist, sondern eine Vielzahl von Taktiken auf verschiedene weise gekonntert werden können. Hat der Gegner etwa die Lufthoheit, muss ich nicht etwa einfach mehr Flugzeuge bauen als er, sondern kann ihm auch eine Falle legen und 2-3 Artillerien bauen und damit seine Basis beharken. Sobald er darauf reagiert wird er feststellen, dass zum einen meine Artillerie von in Wäldern verborgenen Flak geschützen verteidigt wird und zum anderen zusätzliche Holzattrapen meine eigenen Verluste minimieren. Aber natürlich kann auch er es besser machen und anstatt meine Artillerie anzugreifen, seine Basis tarnen. Aber oftmals siegt der Übermut und dieser wird in Ruse hart bestraft :)
Mir liegen RTS wie C&C, AoE einfach mehr obwohl RUSE mit der Kamera ein "ganz nettes feature" hat mir aber dadurch irgendwie das ganze nicht mehr gefällt :(
die Steuerung ist auch nicht das wahre wie ich finde dann doch lieber direckt und nich wie da per "ghost"
Das Bauen war ganz nett kennt man aber schon und ist nix besonderes - auserdem finde ich das es keine strategie erfordert alle seine einheiten auf die anderen zu schicken ;)
Ubi macht n (dicken) fehler - wird bestraft
Ubi hat gelernt und machts richtig - sollte belohnt werden
Ganz einfaches Pinzip imo.
Wenn du denen jetzt zeigst, dass sie es richtig gemacht haben erreichst du mehr als andersherum.
@spiel: hm...meh, is glaub ich nicht so meins...bei gelegenheit mal demo testen
Der 2.Teil spielt wohl dann in Vietnam.