Eigentlich geht es bei Turnieren relativ friedlich zu. Selbst wenn die Kontrahenten um ein großes Preisgeld streiten. Doch beim kürzlichen RuneScape-Turnier ging es etwas unfairer zu. 20.000 Dollar waren auf dem Spiel. Dies beflügelte einige Spieler dazu, unfair zu spielen. Doch damit war das Ganze noch nicht zu Ende. Doch von Anfang an: Das Turnier in Runescape fand mit 200 Spielern statt. Diese wurden in Gruppen auf Ingame-Inseln aufgetaucht. Die Überlebenden jeder Insel sollten ins Finale wandern.

RuneScape - 20.000 Dollar werden Turniersieger aberkannt

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Das Runescape-Turnier ging leicht schief.
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Doch sieben Spieler einer Insel hatten sich zusammengeschlossen, damit sie allesamt überleben. Dies verstieß natürlich gegen die Regeln. Nach mehrfachen Warnungen wurden sie irgendwann von der Turnierleitung disqualifiziert. Das war allerdings nur die Spitze des Eisbergs, wie sich aus dem Post der Veranstalter herauslesen lässt. Denn der Gewinner des Finales musste nach seinem Sieg auch disqualifiziert werden. Grund: Cheating. Er war für den Aufbau eines Bot-Netzes in Runescape verantwortlich, wie sich nach einer Untersuchung durch die Veranstalter herausstellte. Dieses farmte Gold im MMO.

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Was passiert mit dem Geld?

Die 20.000 Dollar wurden ihm also wieder aberkannt. Was mit dem Preisgeld gemacht wird, ist noch nicht entschieden. Aktuell überleben die Veranstalter, ob sie es unter den restlichen Finalisten aufteilen oder mit in ein nächstes Turnier übernehmen. Sie wissen allerdings schon jetzt, was sie bei den nächsten Veranstaltungen besser machen können.

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