Runaway: A Twist of Fate – Test

PC

Nicht weglaufen! Der beste Teil der Serie

von Matthias Grimm, 27. November 2009 17:00 Uhr

Runaway-Held Brian Basco wird im Finale der Trilogie sterben, erfuhren wir geschockt von den Entwicklern auf der gamescom und rätselten im Fazit unseres Previews, welcher Story-Twist of Fate den Pendulo Studios wohl einfallen würde, um doch noch die Kehrtwende in Richtung Happy-End einzuschlagen.

Und tatsächlich erfahren wir gleich zu Beginn von Runaway 3: Alles halb so wild, der Tod war nur vorgetäuscht. Haben sich die Entwickler mit dieser Auflösung gleich am Anfang bereits das zentrale Spannungsmoment genommen? Mitnichten. Denn A Twist of Fate ist das mit Abstand beste Spiel der Reihe geworden…

Clever erzählt und hübsch präsentiert: der beste Teil der Serie!FazitBrian Basco ist tot. Als einsamer Gast auf seiner Beerdigung wirft ihm Ex-Freundin Gina zum Abschied eine Rose auf den Sarg und sieht zu, wie sich langsam die Erde in dem Loch auftürmt, als sie eine SMS erhält. Von Brian. Die Charade sei vorbei. Sie solle ihn doch endlich aus der Holzkiste befreien…

Screenshot zu: Nicht weglaufen! Der beste Teil der SerieGina Timmins: In den Vorgängern nur wandelndes Dekolletee, nun selbst Akteurin.

Das Spiel beginnt nach der ungewöhnlichen Einführung relativ klassisch: Erstmals in der Serie spielen wir Gina Timmins, die in den vorigen Episoden allenfalls Stichworte und ihr Dekolletee zum Besten gab. Nun müssen wir mit ihr einen Weg finden, den Freund zurück ans Tageslicht zu holen, stoßen dabei auf gewohnt skurrile Charaktere und lösen abstrus erscheinende Aufgaben.

Um uns Werkzeug zu beschaffen, müssen wir beispielsweise der Friedhofstischlerin dabei helfen, die schwedische Anleitung für die Ikea-Särge zu übersetzen. Dumm nur, dass Schweden auf einem Friedhof nur in beerdigter Form anzutreffen sind. Doch glücklicherweise treffen wir auf eine medial begabte Irre, die mit den Toten kommunizieren kann…

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