Ron Gilbert wird wohl immer als derjenige gelten, der uns das geniale „Monkey Island“ und den Spielern dieser Welt „Guybrush“ geschenkt hat. Heute kennt man Ron als den Grumpy Gamer in seinem Blog, der in verschiedenen Comicstrips einen kritischen Blick auf die Spieleindustrie wirft. Dort wurde auch die Idee für sein neuestes Game „Deathspank“ geboren, welches gerne als „Monkey Island meets Diablo“ beschrieben wird – mehr braucht man nicht zu sagen, oder?
Schon immer lag Rons Augenmerk darauf, Spiele voll tiefgründiger Geschichten, Humor und Abenteuer zu entwickeln. Daher arbeitet er heute als Creative Director bei Hothead Games und plant derzeit außerdem einen Titel auf Basis der beliebten „Penny Arcade“-Web-Comics. Wir haben uns Ron geschnappt, um über die frühen Gaming-Tage, die Arbeit bei Hothead, zukünftige Titel und seinen liebsten Monkey Island-Moment zu sprechen.
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Incgamers: Warum hast du dich entschieden, zu Hothead zu gehen?
"Ich bin großer Fan der Penny Arcade-Comics. Da musste ich mich beteiligen."Ron Gilbert: Unsere Zusammenarbeit begann vor etwa einem Jahr, als wir die Verhandlungen zum „Penny Arcade“-Game aufnahmen. Ich lernte die Jungs kennen und war ziemlich begeistert von ihrer Arbeit. Nachdem sie zustimmten, DeathSpank zu finanzieren, kamen wir zu dem Entschluss, mich als Creative Director in der Firma einzusetzen, was für mich einfach wesentlich sinnvoller erschien.
Incgamers: War es Hotheads Entscheidung, das DeathSpank-Game zu machen oder musstest du Überzeugungsarbeit leisten?
Ron Gilbert: Nein, nicht wirklich. Ich kam einfach auf sie zu und habe gefragt. Ich arbeitete bereits etliche Jahre am Design für DeathSpank und habe nach einem Publisher gesucht. Als ich jedoch die Hothead-Jungs kennen lernte, erschienen sie mir gut zu meinem Spiel zu passen. Also fragte ich, und nachdem sie mein Design begutachtet hatten, sagten sie ja.
Incgamers: Lässt Hothead dir in deinen kreativen Entscheidungen freien Lauf oder kontrolliert man dich ständig?
Ron Gilbert: Ich denke, das Vertrauen ist groß genug, um mich das Spiel machen zu lassen, das ich mir vorstelle. Ich arbeite mit jedem von Hotheads talentierten Künstlern und Programmierern eng zusammen.
























