Nach der Abschaltung des Mod-Tools "OpenIV" für GTA 5 sowie GTA 4 sind Fans und Modder sauer auf Rockstar Games - und dessen Mutterkonzern Take Two. Dies wäre eine großer Schritt gegen die Mod-Community von GTA-Online, die immerhin auch ihren Teil zum Fortbestand des MMOs beiträgt.

Rockstar Games - Update der Regelung für Singleplayer-Mods

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Mods für Rockstar-Spiele - ja oder nein?
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Heißt es also auch GTA-5-Mods Goodbye? Womöglich nicht - denn Rockstar Games hat auf seiner Support-Seite nun die Regelung zu den Singleplayer-Mods um ein paar Textzeilen erweitert:

Rockstar Games glaubt an eine angemessene Kreativität der Fans und möchte insbesondere, dass die Entwickler von Inhalten ihrer Leidenschaft für unsere Spiele Ausdruck verleihen können. Nach mehrere Unterredungen mit Take Two, hat der Konzern zugestimmt, keine rechtlichen Schritte gegen Projekte von Dritten einzuleiten, die Singleplayer-Spiele von Rockstar betreffen, nicht kommerziell sind und die Rechte von Drittanbietern respektieren.

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Im Folgenden kommt das große Aber, denn diese Inhalte dürfen weder Multiplayer-Spiele oder Online-Services betreffen, noch sich auf diese auswirken können oder gar andere Ips (auch andere Rockstar-IPs) in das Projekt implementieren. Weiterhin behält sich Take Two natürlich das Recht vor, seine Meinung jederzeit zu ändern und in Ausnahmefällen von seinen Worten abzuweichen. Eine garantierte Sicherheit bietet diese Regelunge also nicht.

Natürlich ist es nicht neu, dass Rockstar Games sich gegen Mods in Bezug auf eigene Online-Titel ausspricht. Gerade deshalb könnte ein Aufschrei der Fans, der sich nun auch in überwiegend negativen Steam-Reviews für GTA 5 zeigt, für eine Änderung sorgen. Immerhin führen Rockstar Games bereits Verhandlungen mit den Machern von OpenIV, die den Weg zu einem Kompromiss ebnen könnten.