Um auf Taranis zu den Magiern vorgelassen zu werden, gibt es zwei Möglichkeiten: Wir können General Magnus beeindrucken, indem wir sein Minenproblem untersuchen (was auch gleichzeitig unsere Möglichkeit ist, bei den Wächtern aufgenommen zu werden) oder, wir springen in den Brunnen auf dem Platz vor der Magierfestung und schleichen uns durch die Kristallhöhle hinein.

Drinnen reden wir in der zweiten Etage mit dem leicht verwirrten Magier Erasmus. Er verrät uns, dass Obermagier Zacharias schwer beschäftigt damit ist, den Reaktor der Magier zum Laufen zu bringen und vorher keine Besucher empfangen wird. Wir können uns den Reaktor zeigen lassen und erfahren im Gespräch, was zu tun ist: Es gibt drei Monolithen auf Taranis, die Blitzschläge ableiten und die mit besonderen Steinen versehen werden müssen, um zu funktionieren.

Da Erasmus allerdings nicht hundertprozentig da ist, hat er die glitzernden Steine nun ausgerechnet einem Gnom anvertraut. Kasim ist (oder war) also im Besitz zweier der Monolithensteine. Der dritte wurde Di Fuego auf Takarigua gegeben und sollte von einem Kadetten zurückgeholt werden, der, Überraschung, auch nicht zurückgekehrt ist.

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Kasim ist leicht zu finden, er steht in der kleinen Gnomsiedlung innerhalb der Festung der Magier am Lagerfeuer. Er plappert sogleich los, dass er die Steine nicht habe und wir ihn in Ruhe lassen sollen. Wenn wir das Erasmus berichten, schlägt er vor, dass wir Kasim einfach anschwindeln sollen, dann folgen wir ihm zu seinem Versteck. Wir können genau das machen, wenn wir wollen – falls ja, achtet bei der Verfolgung darauf, Kasim nicht zu nahe zu kommen.

Aber noch einfacher ist es, einfach direkt zu der Truhe zu gehen. Nordwestlich des Eingangs zum Hauptgebäude steht die Zielscheibe zum Messerwerfen. Direkt westlich von ihr (westlich der kleinen Treppe, die aus dem haus führt) ist eine kleine Nische, wo die versteckte Truhe steht, aus der wir die zwei Monolithensteine nehmen können.

Auf Takarigua folgt ihr dem Pfad und gelangt nach Puerto Sacarico. Auf dem Weg werden euch Scavenger, Höllenhunde und Schergen begegnen. Geht nach Süden zum Strand und hier nach Westen, wo ihr ein Lagerfeuer entdeckt. Hier ruht Horas, Kadett der Wächter, der den Monolithenstein haben sollte und sich derzeit vor der Inquisition versteckt. Der örtliche Anführer der Inquisitoren will wohl die Koordinaten von Taranis haben – offenbar hat der Typ was finsteres vor.

Erzählt Horas, dass ihr seinetwegen da seid und bietet ihm an, ihn auf eurem Schiff nach Taranis zu bringen. Er wird auch danach Mitglied eurer Crew bleiben und als Wächter mit euch kämpfen. Inquisitor Sebastiano wird euch übrigens dafür in Zukunft auf See überfallen wollen. Da wir eh die Unterstützung eines Inquisitionsschiffes brauchen und dazu Sebastiano ausschalten müssten, trifft sich das prima.

Wenn ihr auf Taranis angekommen seid, redet an Bord mit Horas und bietet ihm an, den Monolithenstein für ihn zu Erasmus zu bringen. Ihr könnt das machen oder alternativ gleich zu den drei auf der Karte markierten Monolithen gehen und die Steine einsetzen. Dieser Teil der Quest ist der einfachste, kämpft euch bis zu den Monolithen vor, sie sind von wilden Tieren umgeben. Seht euch in ihrer Nähe gut um, hier liegen wertvolle Gegenstände, wie Altes Wissen und einzigartige Pflanzen.

Sind alle drei Steine in die drei Monolithen eingesetzt, sagen wir Erasmus Bescheid und er startet den Reaktor. Nun lässt sich auch Zacharias blicken und wir bringen ihn auf den neuesten Stand. Er will uns immer noch nicht helfen, ist aber bereit, uns sein aktuelles Projekt zu zeigen. Macht einen kurzen Abstecher, während ihr Zacharias durch sein Haus folgt, indem ihr die Treppen nach ganz oben nehmt und dort die truhe plündert, um das legendäre Artefakt Sonnenkristall zu finden. Es lohnt sich eigentlich nur, wenn ihr einen Wächter spielt, aber 400 Ruhm sind 400 Ruhm. Nehmt auch aus seinem... äh, „Wohnzimmer“ die Schriftrollen mit, unter anderem liegt hier ein Feuerregen, der gleich sehr nützlich sein wird.

Hinter Zacharias' Gemächern ist das Erstaunen unseres Helden groß: Sein Forschungsprojekt ist eine Kristallhöhle mitsamt Portal. Wir bieten an, die Höhle zu erforschen. Am Eingang der Höhle wächst eine Schattenfeuerpflanze (List +2), die wir einsammeln und auffuttern. Zacharias hat nicht gelogen, es gibt keine Schattenwesen hier – dafür einige Felsspinnen und einen Eisengolem. Am Portal treffen wir Zacharias, der vorschlägt, dass wir durch das Portal gehen sollten. Auf der anderen Seite treffen wir Tao, der jede Menge kryptisches Zeug über die Schatten erzählt und uns beauftragt, die Kristallportale zu zerstören.

Bei unserer Rückkehr reden wir mit Zacharias, werden aber bald unterbrochen: Der Schattenlord der Jagd taucht mit einem halben Dutzend Spießgesellen auf und greift uns an. Wie alle Schattenlords ist er nicht sehr zäh, kann aber beachtlichen Schaden anrichten. Es empfiehlt sich, ihn zuerst auszuschalten. Durch die vielen Feinde kann der Kampf etwas hektisch werden, also lasst Zacharias und euren Begleiter so viele Feinde wie möglich angreifen und ablenken.

Sind die Feinde tot und geplündert, reden wir mit Zacharias, der sich nun endlich bereit erklärt, uns bei dem Ritual zu helfen, sobald wir alle anderen Vorbereitungen abgeschlossen haben. Er sagt uns auch, wir sollen dem Kapitän der Magiergaleere im Hafen sagen, dass sie uns auf See unterstützen soll. Vergesst auch nicht, das Kristallportal zu zerstören, bevor ihr weitermacht.

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