Wenige Tage nach der Schließung der Stainless Steel Studios tauchen erste Meldungen über die wirklichen Gründe des aprupten Ende des Unternehmens auf. Während Rise & Fall Publisher Midway lediglich beteuert, die Schließung bedeute nicht das Ende des Spiels, äußerte sich der Ex-Chef der Stainless Steel Studios, Rick Goodman, gegenüber der Gamestar.

Goodman gibt die Einstellung aller Zahlungen seitens des Publisher als den Grund für die Schließung an. Midway hatte den Release zunächst von Oktober 2005 auf Anfang 2006 verschoben (was die Entwickler auf Grund umfangreicherer Optimierungsmöglichkeiten begrüßt hatten), dann jedoch sämtliche Zahlungen eingestellt. Ohne dieses Geld war das Ende des Entwicklerstudios vorprogrammiert. Die Stainless Stell Studios waren zum Schluss schlichtweg pleite.

Es bleibt weiterhin abzuwarten, was mit dem erfolgversprechenden Rise & Fall geschieht. Allerdings ist es kaum denkbar, dass sieben Jahre Entwicklungsarbeit einfach so weggeworfen werden. Für die Entwickler dürfte das aber nur ein schwacher Trost sein.

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