Autor: Andreas Müller

Eine der traditionsreichsten Rennspielserien erscheint nun zum zweiten Mal auf Sonys PSP. Nachdem der erste Teil zum Launch des Handhelds ein wenig unfertig wirkte,

präsentieren uns die Entwickler nun mit Ridge Racer 2 eine technisch beeindruckende und insgesamt deutlich reifere Version. Was der Titel tatsächlich unter Haube hat, erfahrt ihr in unserem Test!

Ridge Racer 2 - Kultige Driftserie mit grandioser Grafik - So spielt sich Ridge Racer auf der PSP!

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Seit Jahren begeistert die Ridge Racer-Serie Fans von Arcade-Rennspielen. Ganz gleich ob in den Spielhallen oder auf den Heimkonsolen - hohe Geschwindigkeiten, technisch brillante Präsentation und das typische Driften sorgen für ernormen Spielspaß, dem sich lediglich eingeschworene Simulationsfans entziehen können. Nach dem grandiosen Tekken: Dark Ressurection vom selben Entwickler waren wir natürlich besonders gespannt, ob die Ridge Racer-Serie nun einen ähnlich brillanten Auftritt auf Sonys PSP hinlegt. Ein perfekt gerendertes Intro und die technisch aufwändigen Menüs schürten jedenfalls hohe Erwartungen.Technische Feinkost
Bereits vor dem Rennen sorgt ein FlyBy über spezielle Streckenabschnitte für staunende Gesichter. Was hier in punkto Detailgrad und Lichteffekten geboten wird, übertrifft die Optik sämtlicher Rennspiele, die bisher auf Sonys PSP zu sehen waren. Auch die futuristisch anmutenden Fahrzeuge schinden Eindruck und überzeugen durch schöne Texturen und Reflexionen. Während des Rennens wählt ihr zwischen zwei Perspektiven - entweder ihr rast mit dem Blick unmittelbar über dem Asphalt durch den Kurs oder ihr spielt das Rennen aus der Verfolgeransicht. Egal wie ihr euch entscheidet, das Geschwindigkeitsgefühl ist dank stabiler Framerate stets gegeben.

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Bewegte Streckenrandobjekte wie etwa Flugzeuge oder Hubschrauber und sehenswerte Elemente wie Wasserfälle, Höhenfeuerwerke oder das Blitzlichtgewitter der Zuschauer bringen Leben in die Umgebungsgrafik und werten die ohnehin gelungene Präsentation zusätzlich auf.

Ausgefeilte Kurventechnik!
Kontrolliert wird das Spiel in typischer Ridge Racer-Manier. Fans der Serie werden keinerlei Probleme haben, sich zurecht zu finden. Gelenkt wird wahlweise per Steuerkreuz oder Analogstick, während ihr mir den Fronttasten Gas geben und Bremsen dürft. Sämtliche Rennboliden kleben, dank scheinbar grenzenloser Bodenhaftung, geradezu auf der Straße. In Kurven neigen alle Vehikel von Haus aus zum Untersteuern, jedenfalls solange ihr auf dem Gas bleibt.

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Sobald ihr nämlich bei starkem Einlenken kurz vom Gas geht, gehen die Fahrzeuge sofort in ein Übersteuern über und driften durch die Kurve. Um das Driftverhalten zu kontrollieren, gilt es je nach Kurvenradius mehr oder weniger stark gegenzulenken. Wer noch nie zuvor einen Ridge Racer-Titel gespielt hat, muss sich zunächst an dieses eher unkonventionelle Fahrverhalten gewöhnen. Nach kurzer Einarbeitungszeit werdet ihr dann jedoch Drifts hinlegen, die jedem Profirennfahrer die Sprache verschlagen würden und für enorm viel Spielspaß sorgen.Turboboost!
Damit sich das Driften auch lohnt, füllen sich bei jedem Drift nach und nach eure drei Nitro-Tanks. Sobald einer der Tanks gefüllt ist, löst ihr per rechter Schultertaste einen Boost aus, der euch noch schneller durch den Kurs katapultiert. Gezieltes Driften ist selbst dann noch möglich, erfordert allerdings aufgrund der hohen Geschwindigkeit ein präziseres Timing und gute Reaktionen. Die Fahrzeuge des in sechs Klassen unterteilten Fuhrparks unterscheiden sich vor allem in punkto Geschwindigkeit und Driftverhalten von einander. Die niedrigste Klasse fährt mit Höchstgeschwindigkeiten von gut 200 km/h, während die höchste Klasse noch gute 100 km/h mehr auf den Tacho zaubert. Beim Driften verhalten sich die Fahrzeuge mehr oder weniger gutmütig:

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So sorgt ein aggressiveres Ausbrechen zwar für höhere Kurvengeschwindigkeiten, stellt dann jedoch selbst erfahrene Ridge Racer auf die Probe.

Best of Ridge Racer
Bei einem Gesamtangebot von über 20 Strecken, die bereits allesamt von Beginn an zur Verfügung stehen, kommt so schnell keine Langeweile auf. Die Auswahl besteht aus einer Kompilation der besten Kurse aller vergangenen Ridge Racer-Titel und garantiert daher entsprechenden Spielspaß. Hinzu kommen zwei spektakuläre neue Kurse, die euch entlang eines Staudamms und mitten durch eine nächtliche Metropole führen. In sämtlichen Kursen ist die grafische Qualität über jeden Zweifel erhaben.

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Glücklicherweise dürft ihr nach jedem Rennen ein Replay bestaunen, das sich auf Wunsch auch auf dem Memory-Stick sichern und somit für die Nachwelt konservieren lässt. Sowohl während der Rennen als auch bei der Nachbetrachtung fällt auf, dass Scheinwerfer und Rücklichter bei hohen Geschwindigkeiten Schlieren ziehen - das sorgt für zusätzliche Dynamik und setzt der Optik die Krone auf.

Abzüge in der B-Note
Weniger gefallen hat uns die optische Fahrzeugdynamik der Vehikel auf den Strecken. Die Bodenhaftung ist zum Teil derart hoch, dass sich die Boliden geradewegs auf Schienen zu bewegen scheinen. Hinzu kommt, dass die Flitzer kaum einfedern - was besonders in den Kurven störend auffällt.

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Des weiteren verlassen die Fahrzeuge nur bei ein paar wenigen Hügeln mal den Boden: Es wirkt so, als ergäben sich Sprünge nicht dynamisch aus dem Streckenverlauf, sondern sind als Streckenelement vorab platziert worden. Diese kleinen Schwächen haben allerdings kaum Einfluss auf das Spielerlebnis und sorgen lediglich für geringe Abzüge bei der Gesamtwertung.Worldtour
Damit der Spieler auch langfristig beschäftigt ist, erwarten ihn kleine Rennserien, die als so genannte "Welt-Touren" bereit stehen. Hier startet ihr aus der letzten Reihe und müsst euch im Laufe der Rundenrennen durch das 12 Teilnehmer umfassende Fahrerfeld an die Spitze kämpfen. Mit entsprechenden Erfolgen schaltet ihr weitere Fahrzeuge und die rückwärts befahrbaren Streckenvarianten frei. In einem weiteren Spielmodus dürft ihr mit beliebigen Fahrzeugklassen und auf einer Strecke eurer Wahl ein direktes Duell mit einem KI-Fahrer bestreiten. Alternativ gibt es auch Zeitrennen und einen klassischen Checkpoint-Modus. Abgerundet wird das Angebot durch einen Mehrspielermodus, in dem ihr per Wireless-Verbindung gegen Freunde antreten könnt.

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Damit der Spieler auch langfristig beschäftigt ist, erwarten ihn kleine Rennserien, die als so genannte "Welt-Touren" bereit stehen. Hier startet ihr aus der letzten Reihe und müsst euch im Laufe der Rundenrennen durch das 12 Teilnehmer umfassende Fahrerfeld an die Spitze kämpfen. Mit entsprechenden Erfolgen schaltet ihr weitere Fahrzeuge und die rückwärts befahrbaren Streckenvarianten frei. In einem weiteren Spielmodus dürft ihr mit beliebigen Fahrzeugklassen und auf einer Strecke eurer Wahl ein direktes Duell mit einem KI-Fahrer bestreiten. Alternativ gibt es auch Zeitrennen und einen klassischen Checkpoint-Modus. Abgerundet wird das Angebot durch einen Mehrspielermodus, in dem ihr per Wireless-Verbindung gegen Freunde antreten könnt.