Auf der diesjährigen Electronic Expo (E3) gaben die Softwaregiganten Sony und Microsoft ihre Next-Generation-Konsolen der Presse bekannt. Lediglich von Nintendo sah man nur sehr wenig, da man die richtige "Revolution" der Konkurrenz nicht zeigen wollte. Nun veröffentlichte Gamespy ein Interview mit Shigeru Miyamoto. In diesem sprach er über sämtliche Controller und gab auch einige Details über die Revolution bekannt.

Der Mastermind arbeitet derzeit am Controller der Revolution. Er geht davon aus, dass die Controller komplexer werden genau so wie die kommenden Spiele. Miyamoto findet auch, dass alle Controller der Next-Generation zu überladen sind und so nicht zum Spielen einladen. Eine Diskussionsquelle ist auch noch der Faktor, dass man sich noch nicht entscheiden kann ob das Steuerkreuz oder der Analogstick die beste Lösung sei.

Er kommentierte auch die Joypads der PlayStation 2 und der Xbox. So soll der PS2-Controller jüngere Spieler abschrecken und ältere nicht. Der Xbox-Controller bekam Kritik, da er zu groß sei. Aber auch nach der Verkleinerung wurde die Anordnung der Weißen und Schwarzen Tasten bemängelt. Für die jüngeren Spieler war das gleichzeitige Halten der Schultertasten und des Analogsticks schwer. Auf der Revolution wird es eine bessere Lösung geben.

Der neue Controller soll zwei Elemente vereinen. Auf der einen Seite soll er nicht komplex wirken, auf der anderen sollen aber auch Spiele wie ein Zelda leicht von der Hand gehen. Genau diese Verschmelzung sieht Herr Miyamoto als Herausforderung. Genau so eine Steuereinheit habe Nintendo entwickelt. "Grafikchips seien schwer zu imitieren, während Controller dies sind. Wir hätten zu viel preisgegeben, wenn wir ihn enthüllt hätten. Wir wollen das Interface mit Controller und Games-Software als Gesamtpaket präsentieren.", so Miyamoto.

Nintendo setzt viel Wert auf Innovationen. Da Sony mit der PlayStation und der PlayStaion 2 wenig Änderungen durchlebt hat, habe man bei Nintendo mit jeder Generation auch einen neuen Controller entwickelt.