In den Neunzigern waren Weltraumactionsimulationen wie Wing Commander, Privateer und auch FreeSpace noch weit verbreitet. Seitdem jedoch gibt es kaum bis gar keine derartigen Spiele mehr. FreeSpace-Entwickler Volition würde das allerdings gerne ändern.

Retro-Gaming - Volition würde gerne FreeSpace 3 entwickeln

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Volition arbeitet derzeit an Red Faction: Armageddon und Saints Row 3
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In einem Gespräch mit NowGamer verriet Volitions Producer Jim Boone, dass man sehr gerne einen dritten Teil der FeeSpace-Reihe entwickeln würde, die mit FreeSpace 2 1999 ihr Ende fand. Es soll sogar eine Gruppe von Leuten in den eigenen Reihen geben, die dafür töten würden, FreeSpace 3 entwickeln zu können.

Der Hauptgrund jedoch, weshalb bislang kein weiteres FreeSpace folgte, waren laut Boone die schlechten Verkaufszahlen. Er stellt sogar eine plausible Theorie auf, warum dieses Genre überhaupt ausgestorben ist. Demnach hätte das Ganze etwas mit den Eingabegeräten zu tun.

Als Quake damals auf den Markt kam, drehte sich plötzlich alles nur noch um Maus und Tastatur. Die klassischen Joysticks hingegen wurden immer mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt.

"Als wir davor Descent entwickelten, war es etwas Normales, dass die Leute Joysticks hatten. Wir haben sehr viele Exemplare von Descent verkauft. In etwa zu dieser Zeit erschienen die modernen FPS [Ego-Shooter] mit Maus und Tastatur, die im Gegensatz zu früheren Keyboard-Spielen standen", so Boone.

Die Leute hörten also einfach auf, Joysticks zu kaufen, wodurch sie nach und nach von der Bildfläche verschwanden. Und seitdem es eine analoge Steuerung für die Standard-Controller von Konsolen gibt, habe "niemand mehr eine hochqualitative Space-Sim veröffentlicht".