Retro-Fans kennen die Geschichte: 1982 brachte Atari für den Atari 2600 ein Spiel passend zum Film E.T. – Der Außerirdische heraus, das als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten gilt.

Retro-Gaming - Vier Millionen E.T.-Spiele aus den Achtzigern sollen wieder ausgegraben werden

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Das Spiel ist gleichzeitig auch das Sinnbild des großen Spielecrashs Anfang der Achtziger.
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Etwa 5 Millionen Exemplare ließ das Unternehmen produzieren und blieb am Ende auf rund 3,5 bis 4 Millionen sitzen, die niemand haben wollte. Dem Mythos nach verscharrte Atari die verbliebenen Spiele in der Nähe von Alamogordo, New Mexico.

Bis heute ist unklar, ob das überhaupt wahr ist, doch damals gab es entsprechende Zeitungsberichte (darunter die New York Times sowie die örtliche Tageszeitung) und Interviews dazu. Atari selbst wollte das nie bestätigen und redete eher um den heißen Brei herum. Wahr scheint aber zu sein, dass Atari damals tatsächlich Dinge vergraben ließ - nur ob es sich dabei um die Spiele handelte, ist nicht bekannt.

Nun will sich Fuel Industries auf die Suche nach den vergrabenen Spielen begeben und dazu eine Dokumentation drehen - passend zum 30-jährigen Jubiläum.

Doch wo befindet sich diese Stelle genau? Angeblich wisse das Joe Lewandowski, der in der damaligen Zeit eine Entsorgungsfirma unterhielt. Mit ihm will sich Fuel Industries also auf den Weg machen und dem Mythos nachgehen, wobei ihnen dafür insgesamt sechs Monate vom Bürgermeister aus Alamogordo gewährt werden. Dieser erhofft sich dadurch mehr Publicity für die Kleinstadt.

Die Chance auf funktionierende Module dürfte eher gering sein, wurden diese doch angeblich vorher zerquetscht.

Übrigens wurde das Spiel in etwa fünf Wochen erschaffen, obwohl dafür mindestens ein halbes Jahr nötig gewesen wäre. E.T. sollte unbedingt im Weihnachtsgeschäft 1982 herauskommen.