Ein Prototyp des NES-Spiels The Legend of Zelda hat seinen Weg in die Hände der Gaming-Community gefunden. Darin finden sich einige interessante Änderungen gegenüber der finalen Version des Klassikers. Es handelt sich um einen noch frühen Build, in dem aber bereits fast alle Levels und Inhalte zu finden sind.

Retro-Gaming - Früher Prototyp von The Legend of Zelda aufgetaucht

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Prototypen von First-Party-Entwicklern wie Nintendo sind eher selten
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Eine der übergreifensten Änderungen betrifft den Schwierigkeitsgrad. Im Prototyp befinden sich meist wenigere und eine leichter zu besiegende Auswahl an Gegner auf dem Bildschirm. Manche von ihnen haben auch weniger Gesundheitspunkte. Rubine sind zudem in größerer Zahl vorhanden, was natürlich den Kauf von Items erleichtert. Offenbar fand Miyamoto das Spiel damals noch zu leicht.

Einige Sprite-Grafiken haben sich in der finalen Version noch geändert und auch das Layout mancher Räume wurde überarbeitet. Die "Second Quest", welche nach dem Durchspielen freigeschaltet wird und einen nochmal höheren Schwierigkeitsgrad bietet, ist im Prototyp noch unvollständig und kann nicht beendet werden.

Interessant ist aber auch das Ende des Spiels. In den Credits stehen noch die richtigen Namen der Entwickler. In der finalen Version schlichen sich Übersetzungsfehler ein (das wurde zumindest bisher angenommen) und so wurde zum Beispiel aus Miyamoto Miyahon.

Wer ein bisschen in Erinnerungen schwelgen will, kann sich einen ausführlich Vergleich der beiden Versionen hier ansehen.