Resident Evil: The Darkside Chronicles – Test

Wii

Ballern bis der Zombie platzt

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von Sebastian Thor, 04. Dezember 2009 18:25 Uhr

Wir mögen sie, lieben sie doch irgendwie, diese Zombies. Was wären wir nur ohne sie? Auf jeden Fall um Capcoms große Survival-Horror-Perle ärmer. Die Überlebenden aus Left 4 Dead müssten auf die liebevolle Gesichtsmassage der Infizierten verzichten. Dr. Ned hätte seit kurzem auch keine Insel, müsste wohl oder übel die Füße hochlegen. Tja, ist ja zum Glück nicht so: Die Untoten sind lebendiger denn je und den Resident-Evil-Designern geht der Stoff ebenfalls nicht aus.

Sieben, acht Stunden gute Rail-Shooter-Unterhaltung, die wichtige Zusammenhänge des Resident-Evil-Universums erneut aufrollt.FazitZumindest nicht, solange man Serienkundige auf Rail-Shooter-Pfaden durch bekannte Schauplätze scheuchen und ihnen mit bekannten Handlungsfetzen die dicke Kenn-ich-doch-Brille überstülpen kann. Aber hey: Das sind Erinnerungen im besten Sinne. Solche, die auch nach über zehn Jahren noch im Gedächtnis knistern und die stärksten Momente aus Resident Evil 2 wachrufen, wenn man an brennenden Autos vorbei ins Polizeihauptquartier Raccoon Citys pirscht oder den Schlund des mutierten Riesenkrokodils in der Kanalisation mit einem Granaten-Blei-Auflauf füttert.

Oder die Geschichte auf Rockfort Island damals, die mit Claire Redfield auf der Suche nach ihrem Bruder, mit Steve Burnside und Stinkmorchel Alfred Ashford – Code Veronica, ihr wisst schon…

Screenshot zu: Ballern bis der Zombie platztPhasen der Ruhe gibt es nur selten. Meist bricht die Hölle über die Hauptfiguren herein.

Dieses kleine Knäuel nostalgisch geliebter Fetzen entrollt The Darkside Chronicles auf Wii. In drei kapitelweise aufgeschlagenen Akten von jeweils zwei- bis dreistündiger Spieldauer werden sich Kenner oft mit geseufztem Hach-ja-Gemurmel an den Kopf fassen, ein Lächeln aufsetzen und denken: „Jippeeee! Das war weiland schon cool und ist es auch heute noch.“ Einziger Unterschied: Ihr dürft, der ehrenwerte Rail-Shooter-Knigge diktiert, weder selbst laufen noch großartig rätseln wie damals. Hier gibt es nur die Mischung für Männer: den Feuerknopf und zackige Reflexe.

Erst vor einem Monat habe ich den Prequel-Schreck von Dead Space: Extraction verdaut. EA hatte da wirklich großartige Momente in petto, die besten Rail-Shooter-Kamerafahrten seit langem und ein glaubwürdiges Gebilde aus Mimik und Gestik – von angeekelten Kollegen über ihre angstverzerrten Gesichter bis hin zur Verzweiflung ob des Keuchens und Knarrens in dunklen Schächten. So weit schafft es Capcom leider nicht. Was hauptsächlich daran liegt, dass ihr in Darkside Chronicles maximal zu zweit unterwegs seid, also keine dramaturgisch wertvollen und vor allem wehrlosen Kollegen an der Seite habt.

Kommentare 2
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asgardianasgardian04.12.2009 22:46
ja endlich. nachdem mir der letzte teil etwas zu kurz war...oder ich zumindest ewig hätte weiter machen können weil es so spaß gemacht hat, einer neuer teil. ich freu mich drauf...
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asgardianasgardian04.12.2009 21:43
ja endlich. nachdem mir der letzte teil etwas zu kurz war...oder ich zumindest ewig hätte weiter machen können weil es so spaß gemacht hat, einer neuer teil. ich freu mich drauf...
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