Das japanische Spielemagazin Famitsu führte mit dem Produzenten von Resident Evil 5, Jun Takeuchi ein überaus interessantes Interview. In diesem Gespräch wurde vor allem über die grafische Leistung und das Gameplay gesprochen. Der Hauptcharakter wurde so modelliert, dass man jedes einzelne Haar erkennen kann. Die starke Engine wird vor allem dazu verwendet, die Gesichtsausdrücke der Charaktere so lebensecht wie möglich darzustellen. Capcom versucht derzeit, dass der Titel mit 60 fps läuft. Durch dieses Feature sind Situationen im Spiel möglich, die mit 30 fps nicht möglich sind.

Außerdem setzt man auf eine realistische Physik die auf die Aktionen des Spielers reagieren soll. Für die sehr komplexe Engine überlegt man eine "Middleware" wie die Unreal Engine 3 zu verwenden. Takeuchi meint, dass viele japanische Entwickler sehr viel Geld in die Entwicklung einer eigenen Engine investiert haben. Die Schlüsselwörter im bereits fünften Teil sind "Hitze" und "Kälte". Dank der Hi-Definition-Grafik kann der Unterschied perfekt dargestellt werden.

Außerdem gibt Herr Takeuchi bekannt, dass das Gameplay dem Vorgänger ähneln wird. Es wird sich nicht genau gleich spielen, aber auf jeden Fall ähnlicher als es in den älteren Episoden der Fall war.

Resident Evil 5 ist für PS3, Xbox 360, seit dem 18. September 2009 für PC, seit dem 28. Juni 2016 für PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.