Es gibt durchaus Entwickler, die nicht auf Erfolgskonzepte setzen, sondern den Mut für völlig neue Gebiete haben. Solchen Mut beweist T-Enterprises, die mit ihrem kommenden Spiel Rendition: Guantanamo für Kritik sorgen dürften. Wie der Titel bereits aussagt, nehmen sich die Entwickler dem brisanten Thema Guantanamo an und erhalten während der Entwicklung Unterstützung eines Ex-Häftlings.

Der britische Staatsbürger Moazzam Begg wurde 2002 verhaftet und verbrachte ingesamt drei Jahre im umstrittenen Guantanamo Bay. Die Entwickler möchten allerdings vermeiden, dass Rendition: Guantanamo politische Werte vermittelt. Die Story basiert zudem nicht auf Moazzam Begg, sondern wird fiktiv gehalten. Statt US-Militär werden im Spiel Söldner Guantanamo Bay beherrschen und die Gefangenen für wissenschaftliche Experimente missbrauchen.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Inhaftierten, dessen Sohn in Gefahr ist. Der Gefangene beschließt aus dem Gefängnis auszubrechen, um seinen Sohn retten zu können. Rendition: Guantanamo erscheint im Herbst für PC und Xbox 360. Ob das Spiel in Deutschland erscheinen wird, ist derzeit noch nicht klar. Besonders die wissenschaftlichen Experimente an Guantanamo-Häftlingen könnten in den USA für ein Verbot sorgen.

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