Wie uns THQ heute telefonisch mitteilte, wurde Red Faction: Guerrilla von der USK ab 18 Jahren eingestuft und wird damit in Deutschland erscheinen. Dafür mussten allerdings drei kleine Änderungen vorgenommen werden, die das Spielerlebnis jedoch nur marginal beeinflussen. Wichtigste Nachricht: Im Gegensatz zum letzten THQ-Titel Saints Row 2 ist der Mehrspieler-Part davon in keiner Weise betroffen. Deutsche Marsianer müssen also nicht in ihrem eigenen Online-Biotop daddeln.


Nach den Änderungen bleiben verschossene Klingen nun nicht mehr in den Gegnern stecken, und Haftminen kleben nicht am Gegner fest, sondern prallen von diesen ab. Ein größeres Problem hatte die USK offenbar mit der Möglichkeit des Open-World-Spiels, auch unschuldige Zivilisten zu töten. THQ reagierte darauf in, wie wir finden, sehr einfallsreicher Art und Weise: Wer wiederholt Unschuldige meuchelt, der lädt den Unmut der Bevölkerung auf sich und wird fortan von den Marsbewohnern beschossen und gejagt.

Erst wenn ihr euch erfolgreich zurück zieht, verfliegt die Wut wieder. Brutales Vorgehen wird so sanktioniert, und der Titel entspricht wieder den Richtlinien der USK. Das Spiel erhält so in der deutschen Version gar eine zusätzliche Gameplay-Komponente. Was haltet ihr von dieser Art Jugendschutz? Clever gelöst oder dennoch ärgerlich?

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