Red Faction: Armageddon – Vorschau

PC | XBox 360

Story statt Open World: Red Faction geht unter die Marsoberfläche

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von Nedzad Hurabasic, 03. September 2010 12:20 Uhr

In Red Faction: Guerilla feierten wir mit Alec Mason den Helden des Spiels als menschliches One-Man-Abrisskommando, das keinen Stein auf dem anderen ließ und nebenbei eine Revolution auf dem Mars zum Sieg führte. Auf der Gamescom hat THQ nun den vierten Teil der Actionserie vorgestellt und den verdienten Recken dabei gleichzeitig in Rente geschickt. An der Zerstörungsfront von Red Faction: Armageddon tummelt sich nun sein Enkel Darius Mason, denn Entwickler Volition hat die Handlung einfach um gute 40 Jahre in die Zukunft verlegt.

Adieu Open World-Konzept

Nach der Revolution auf dem Mars erfolgt nun der Überlebenskampf unter dessen rötlicher Oberfläche - doch diesmal ohne Open-World-Konzept. Wird das gut gehen?AusblickWir befinden uns also im Jahr 2170, doch von der schönen, staubigen Marslandschaft ist nichts mehr zu sehen. Der Grund: Ein Jahrzehnt zuvor wurde die Terraforming-Anlage zerstört und alle überlebenden Bewohner mussten in unterirdische Behausungen fliehen. Daher werden sich etwa 80 Prozent der Handlung unterhalb der marsianischen Oberfläche abspielen und Ausflüge an die "frische Luft" zu den seltenen Ausnahmen gehören.

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Nur dort wird man vermutlich auf die menschlichen Feinde der Earth Defense Force treffen, detaillierte Angaben zu diesem Thema waren den Entwicklern jedoch nicht zu entlocken. Doch dieser unfreiwillige Umzug ist für das Häuflein Menschen nicht ohne Folgen geblieben. Bei den folgenden Grabungsarbeiten sind die Arbeiter auf einen antiken Tempel gestoßen und das hat dummerweise eine alte, feindselige Alienrasse aus dem Tiefschlaf erweckt. Zufälligerweise bricht dann auch noch der Kontakt zur Außenwelt ab...

Screenshot zu: Story statt Open World: Red Faction geht unter die MarsoberflächeDie neue unterirdische Umgebung hält jede Menge tödlicher Gefahren für den neuen Helden bereit.

Ja, allzu einfallsreich klingt diese Story nun wirklich nicht. Die Verlegung ins Innere des Planeten bewirkt jedoch nicht nur inhaltliche Änderungen, auch der grundsätzliche Gameplay-Aufbau von Armageddon unterscheidet sich gravierend von seinem Vorgänger. Statt eines frei erkundbaren Open-World-Szenarios erwartet euch diesmal eine eher lineare Erzählung mit vorbestimmten Abläufen und einer festen Erzählstruktur. Diese wird zwar auch einige Nebenmissionen enthalten, die jedoch eng an die Haupthandlung gekoppelt sind.

Die Entwickler betonen, dass damit eine stärkere und kompaktere Geschichte erzählt werden kann, es bleibt aber zu hoffen, dass die Bewegungsfreiheit nicht zu stark eingeschränkt sein wird. Dieses Feature gehörte schließlich in der vergangenen Episode zu einer der großen Stärken des Spiels.

Was uns in Armageddon statt weiter Marslandschaften erwartet, wurde anhand einer Beispielmission demonstriert: Mason spielt den Voraustrupp für einen Lastwagen-Konvoi menschlicher Überlebender, die sich durch die engen und dunklen Bergbautunnels kämpfen. Natürlich lauern die tödlichen außerirdischen Lebensformen genau in diesen abgeschiedenen Höhlen und Gängen auf frisches Menschenfleisch.

Und selbstverständlich bringt jede Alien-Rasse ihre eigenen ekligen Spinnenwesen mit. So trifft Mason auf seiner Patrouille als Erstes auf ein Empfangskomitee der "Creepers", einer insektoiden Lebensform, die sich gerne in Rudeln auf ihre Opfer stürzt.

Kommentare 4
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Tina2614.09.2011 18:03
Ihr Liebe habt ja garkeine Ahnung. Open World Games ist das beste was es gibt. Und es muss auf jedenfall mehr davon geben. Story ist zwar toll aber solche spiele hat man in der regel sehr schnell durch und was dann? Tut man Sie Nochmal Spielen oder packe ich das Spiel dann in den Schrank? hmm Open World kann man nach der Hauptstory weiter Spielen (GTA, Red Dead Redemption, Mafia 1+2, The Saboteur) auch wenn es an manchen tagen ziemlich Öde werden kann, ziehe ich Open World vor. Solche Spiele sind das Geld auf jeden fall wert. Es tut mir leid wenn ich euch so anfahre aber das ist nun mal meine meinung. Ansonsten wünsche ich mit euren Linearen Games nur viel spaß. Bye
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Old Daddy23.04.2011 11:55
Selbst "The great grand-daddy of the FPS Games" Wolfenstein hat in Teil 3 dazugelernt und Open World Elemente eingebaut. Man kann vor und zurück und selbst alle Storylevel von der Map aus mit all seinen Erungenschaften immer wieder zocken. Hat es deshalb keine Story?
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Dr.Doom23.04.2011 11:40
Storyspiele gibt es Milliarden. Red Faction: Guerrilla war nicht wegen der Open World langweilig, sondern wegen der eintönigen Oberfläche und der wenig abwechslungsreichen Missionen. Kaputt-Repariert, an der falschen Stelle "verbessert".
Außerdem, wieso soll Open World einer Story im Wege stehen? Das beißt sich doch nicht. Als ob Stalker durch die Open world eine schlechte Story hätte. Als ob Oblivion die Story oder das Open World geschadet hätte. Man konnte mit dem Schwierigkeitsgrad Regler sogar einstellen ob Gegner mit-leveln oder nicht. Das war wohl den meisten Kiddys schon zu kompliziert.

Danke, Story-Spiele hängen mir seit Jahren zum Hals raus.
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der Duke06.09.2010 11:09
Storytelling ist eine verlorengegangene Kunst. Ich persönlich spiele lieber eine gute Story als eine riesige (meist langweilige) Open-World Landschaft in der alle 50 Meter ein Gegner auftaucht. Leider wollen die meisten Gamer heutzutage fette Grafik und vorgegaukelte Entscheidungsfreiheit, die die Story nur minimal (wenn überhaupt) ändert.
Da gehen wohl die Geschmäcker, wie so oft, auseinander.
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