In Red Faction: Guerilla feierten wir mit Alec Mason den Helden des Spiels als menschliches One-Man-Abrisskommando, das keinen Stein auf dem anderen ließ und nebenbei eine Revolution auf dem Mars zum Sieg führte. Auf der Gamescom hat THQ nun den vierten Teil der Actionserie vorgestellt und den verdienten Recken dabei gleichzeitig in Rente geschickt. An der Zerstörungsfront von Red Faction: Armageddon tummelt sich nun sein Enkel Darius Mason, denn Entwickler Volition hat die Handlung einfach um gute 40 Jahre in die Zukunft verlegt.
Wir befinden uns also im Jahr 2170, doch von der schönen, staubigen Marslandschaft ist nichts mehr zu sehen. Der Grund: Ein Jahrzehnt zuvor wurde die Terraforming-Anlage zerstört und alle überlebenden Bewohner mussten in unterirdische Behausungen fliehen. Daher werden sich etwa 80 Prozent der Handlung unterhalb der marsianischen Oberfläche abspielen und Ausflüge an die "frische Luft" zu den seltenen Ausnahmen gehören.
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Nur dort wird man vermutlich auf die menschlichen Feinde der Earth Defense Force treffen, detaillierte Angaben zu diesem Thema waren den Entwicklern jedoch nicht zu entlocken. Doch dieser unfreiwillige Umzug ist für das Häuflein Menschen nicht ohne Folgen geblieben. Bei den folgenden Grabungsarbeiten sind die Arbeiter auf einen antiken Tempel gestoßen und das hat dummerweise eine alte, feindselige Alienrasse aus dem Tiefschlaf erweckt. Zufälligerweise bricht dann auch noch der Kontakt zur Außenwelt ab...
Die neue unterirdische Umgebung hält jede Menge tödlicher Gefahren für den neuen Helden bereit.Ja, allzu einfallsreich klingt diese Story nun wirklich nicht. Die Verlegung ins Innere des Planeten bewirkt jedoch nicht nur inhaltliche Änderungen, auch der grundsätzliche Gameplay-Aufbau von Armageddon unterscheidet sich gravierend von seinem Vorgänger. Statt eines frei erkundbaren Open-World-Szenarios erwartet euch diesmal eine eher lineare Erzählung mit vorbestimmten Abläufen und einer festen Erzählstruktur. Diese wird zwar auch einige Nebenmissionen enthalten, die jedoch eng an die Haupthandlung gekoppelt sind.
Die Entwickler betonen, dass damit eine stärkere und kompaktere Geschichte erzählt werden kann, es bleibt aber zu hoffen, dass die Bewegungsfreiheit nicht zu stark eingeschränkt sein wird. Dieses Feature gehörte schließlich in der vergangenen Episode zu einer der großen Stärken des Spiels.
Was uns in Armageddon statt weiter Marslandschaften erwartet, wurde anhand einer Beispielmission demonstriert: Mason spielt den Voraustrupp für einen Lastwagen-Konvoi menschlicher Überlebender, die sich durch die engen und dunklen Bergbautunnels kämpfen. Natürlich lauern die tödlichen außerirdischen Lebensformen genau in diesen abgeschiedenen Höhlen und Gängen auf frisches Menschenfleisch.
Und selbstverständlich bringt jede Alien-Rasse ihre eigenen ekligen Spinnenwesen mit. So trifft Mason auf seiner Patrouille als Erstes auf ein Empfangskomitee der "Creepers", einer insektoiden Lebensform, die sich gerne in Rudeln auf ihre Opfer stürzt.
von THQ, VolitionGenre: 3rd-Person Shooter, ActionPC, PS3, XBox 360: 7.6.2011Freigegeben ab 18 Jahren
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Außerdem, wieso soll Open World einer Story im Wege stehen? Das beißt sich doch nicht. Als ob Stalker durch die Open world eine schlechte Story hätte. Als ob Oblivion die Story oder das Open World geschadet hätte. Man konnte mit dem Schwierigkeitsgrad Regler sogar einstellen ob Gegner mit-leveln oder nicht. Das war wohl den meisten Kiddys schon zu kompliziert.
Danke, Story-Spiele hängen mir seit Jahren zum Hals raus.
Da gehen wohl die Geschmäcker, wie so oft, auseinander.