Wir alle dürften uns einig sein, dass Red Dead Redemption 2 zu den ganz großen Hits des vergangenen Jahres gehört. Doch es gibt auch kritische Stimmen, die nicht alle Design-Entscheidungen des Open-World-Spiels absegnen. So kritisiert der Game Designer von The Last of Us, Bruce Straley, dass es einfach zu wenig spielerische Freiheit gäbe.

Das Spiel hat mich eliminiert, als ich in dieser Mission versucht habe, zu flankieren“, schreibt er auf Twitter und bezieht sich damit auf eine Story-Mission, in der die Van der Linde-Gang ein großes Anwesen überfällt. „Wie in so vielen Missionen von Red Dead Redemption 2. Sie erwarten von mir, dass ich genau das mache, was die Story voraussetzt und entfernen damit kontinuierlich meine Entscheidungen. Die Umgebung war offen und ich hatte die Fertigkeiten, aber sie haben mich dafür bestraft, dass ich nachgedacht habe, statt mich dafür zu belohnen.“

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Zustimmung von vielen Seiten

Bietet Red Dead Redemption 2 wirklich zu wenig Freiheit?

Unter dem Tweet bekommt Straley viele zustimmende Worte von anderen Usern. Viele sehen die Missionen in Red Dead Redemption 2 aber auch als "epische Momente", die den Spielern gezeigt werden sollen. Da bräuchte es durchaus feste Wege, um diese nicht zu verpassen. Dafür entschädigt ja immerhin die offene Spielwelt zwischen den Missionen. Wie seht ihr das? Fehlt euch die spielerische Freiheit in der Story-Kampagne von Red Dead Redemption 2 oder ist euch das gar nicht so negativ aufgefallen?

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