Vermehrt wurden Anfang des Jahres Vorwürfe gegen Rockstar erhoben, dass im Studio Rockstar San Diego (Red Dead Redemption) schlechte Arbeitsbedinungen herrschen. Neben ehemaligen Mitarbeitern meldeten sich auch ihre Frauen zu Wort. Nun unterstreichte dies der ehemalige Mitarbeiter Zero Dean in seinem Blog, dessen Eintrag allerdings bereits wieder gelöscht wurde.

Red Dead Redemption - Schlechte Arbeitsbedingungen - erneuter Vorwurf gegen Rockstar

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Rockstar steht erneut unter Kritik.
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Dean war einige Zeit lang als Senior 3D Artist bei Rockstar tätig und schreibt dabei über unmenschliche Arbeitsbedinungen und eine kühle Atmosphäre am Arbeitsplatz. Die Vorgesetzten sollen sogar regelrecht wegen den zu hohen Produktionskosten und der langen Entwicklungszeit ausgerastet sein.

Immer mehr und mehr entwickelte sich das Studio zu einer Hölle für die Arbeitnehmer. Statt täglich acht Stunden zu arbeiten, mussten sie plötzlich 12 Stunden am Tag schufften. Auch die Arbeitstage wurden auf insgesamt sechs in der Woche erhöht - und all das ohne Bezahlung der Überstunden.

Skandalöse Ausmaße habe das Ganze aber vor allem dann erreicht, als Dean zwei seiner Arbeitskollegen eine E-Mail schrieb und anmerkte, dass man die Deadlines nie und nimmer einhalten könne. Kurz nach dem Absenden der E-Mail wurde Dean in das Büro seiner Vorgesetzten gerufen und eine Viertelstunde lang angebrüllt und beleidigt. Für ihn ein Beweis, dass der E-Mail-Verkehr überwacht wird.

Ob nun etwas an den Vorwürfen dran ist, lässt sich wie immer nur sehr schwer sagen. Zero Dean taucht etwa in den Credits von Rise of Nations auf und bei Red Dead Redemption wird er als Lead Environment Artist geführt.

Doch wie bekommt man ein so grandioses Spiel wie Red Dead Redemption hin, wenn die Arbeitsbedingungen angeblich so schlecht sind?

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