Da ist sie wieder, die angeblich beendete Wirtschaftskrise. Gerade in der Videospielbranche scheint sie aber noch nicht ganz vorüber zu sein. Im Gegenteil, sie hinterlässt weiterhin ihre Spuren. So berichteten wir letztens erst, dass Entwickler Cing – unter anderem bekannt durch Another Code: R - Die Suche nach der verborgenen Erinnerung oder Hotel Dusk: Room 215 – Insolvenz anmelden musste (den Bericht findet ihr hier). Nun trifft es einen weiteren Entwickler. Diesmal geht es um die Rebellion Studios, die ihren Sitz in Oxford und Derby haben.

Rebellion - Tomb-Raider-Entwickler schließt seine Pforten

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Trotz guter Tomb Raider-Spiele ist Entwickler Rebellion pleite.
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Während das Studio in Derby mit sofortiger Wirkung seine Pforten schließt, wurde in Oxford ein erheblicher Teil der Mitarbeiter entlassen. Die Abteilung in Derby entwickelte in den letzten Jahren für Eidos an einigen Tomb Raider-Spielen mit. Der letzte große Titel des Studios war Alien vs. Predator für Sega. Der Titel erschien leider nicht offiziell in Deutschland.

Damit ist schon wieder ein großes und erfolgreiches Studio den Bach runtergegangen. So wie es aussieht, langt es heutzutage nicht mehr in der Videospielbranche, nur gute Spiele zu produzieren. Natürlich müssen auch die Verkaufszahlen stimmen. Doch wenn Qualität kein Garant für gute Absätze ist, was soll es dann sein? Man kann gespannt sein, welches Studio als nächstes dran glauben muss.